Bewährungsstrafe für Handlanger im Drogenhandel

Von: han
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Düren. Reue und Einsicht zeigte der Angeklagte. Zu einem Jahr und sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung wurde der 38-Jährige wegen Beihilfe zum unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln verurteilt.

Er war ein Handlanger im Kreis der „Plantagenbesitzer”, hatte dabei geholfen in einem Jülicher Keller, einer Linnicher Wohnung und in Seecontainern auf dem Gelände eines Busunternehmens im Gewerbegebiet Rurbenden (die DZ berichtete) die Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Cannabis-Anbau zu schaffen.

Für zehn Euro die Stunde hatte sich der damals Arbeitslose vom Haupttäter offenbar weich klopfen lassen, den Richter Wingen so beschrieb: „Wenn man ihm die Hand gibt, muss man danach die Finger nachzählen”. Nur von einer „Ernte” aber profitierte der schuldbewusste Helfer, was ihn wie seine „Mitarbeit” teuer zu stehen kam.

Das Gericht verhängte jeweils neun Monate Freiheitstrafe für die drei Fälle, an denen er beteiligt war und bildete daraus eine Gesamtstrafe, die um neun Monate abgemildert wurde. Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwältin.
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