Betrunkener Fahrer flüchtet vom Unfallort

Von: red/pol
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Schwer beschädigt blieb der Wagen des 34-Jährigen nach dem Überschlag auf einer Weide liegen. Foto: Polizei Düren

Hürtgenwald/Eschweiler. Gleich dreimal verstieß ein Autofahrer aus Eschweiler am Dienstagabend auf dem Weg nach Hause massiv gegen Recht und Gesetz: Zum ersten hatte er gar keinen Führerschein, zum zweiten fuhr er angetrunken - und als er schließlich einen Unfall verursachte, trieb ihn dies laut Polizeibericht „in der Summe seiner Verzweiflung“ dazu, drittens auch noch Fahrerflucht zu begehen.

Mit nach Vermutung der Polizei Düren überhöhter Geschwindigkeit war der 34-Jährige kurz nach 20 Uhr auf der Bundesstraße 399 zwischen Vossenack und Raffelsbrand unterwegs, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen geriet ins Schleudern, riss Pfähle eines Weidezauns um und überschlug sich, bevor er auf der Weide neben der Straße zum Stillstand kam.

Der Fahrer verließ den Wagen und flüchtete zunächst vom Unfallort. Die Polizei hatte jedoch keine Mühe, ihn ausfindig zu machen. Er kam schließlich freiwillig zur Unfallstelle zurück, wo ihn nicht nur die Polizei, sondern auch die Eigentümer der Weide und ein Abschleppunternehmen erwarteten.

Da in seiner Atemluft deutlicher Alkoholgeruch festgestellt wurde, setzten die Polizisten einen Atemalkoholtest an. Er erbrachte einen Wert von 0,38 Promille. Daraufhin wurde veranlasst, dass dem Mann eine Blutprobe entnommen wurde.

Den Schaden an Zaun und Weide schätzte die Polizei auf etwa 1500 Euro. Hinzu kommt der beim Unfall total beschädigte Wagen.

Für den Mann aus Eschweiler ist nach Angaben der Polizei nun „die Wahrscheinlichkeit gegen Null gesunken, dass er alsbald mit der Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis rechnen kann“. Allerdings habe er ja ohnehin gerade keinen Wagen mehr.

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