Merzenich - Betrunkener Dürener stoppt mehrere Autos und greift Insassen an

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Betrunkener Dürener stoppt mehrere Autos und greift Insassen an

Von: red/pol
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Anhalter Tramper Symbol Colourbox
Der Mann wollte eine Mitfahrgelegenheit aus Merzenich finden. Symbolbild: Colourbox

Merzenich. Gleich mehrere Autoinsassen wurden von einem 20-jährigen Dürener verletzt. Dieser versuchte per Anhalter am Sonntagnachmittag aus Merzenich wegzukommen. Als zwei Autos anhielten, schlug er auf die Insassen zunächst mit einer Flasche, dann mit Fäusten ein.

Wie die Polizei berichtet, suchte der Dürener gegen 16.40 Uhr auf dem Steinweg in Merzenich nach einer Mitfahrgelegenheit. Dafür gestikulierte er so stark, dass der erste Autofahrer anhielt. Der Beifahrer, ein ebenfalls 20-jähriger Merzenicher, ließ die Seitenscheibe hinab und verneinte auf Nachfrage die Mitnahme. Daraufhin schlug der Dürener dem Beifahrer eine Flasche auf den Kopf. Die Fahrerin setzte das Auto einige Meter nach vorne, um einen weiteren Angriff durch den Unbekannten zu verhindern.

Dieser stoppte bereits ein weiteres Fahrzeug. Auch hier trug er sein Anliegen vor und quittierte die Ablehnung mit Gewalt: Mehrfach schlug er auf das Auto ein und dem 29-jährigen Beifahrer aus Merzenich durch die offene Seitenscheibe ins Gesicht. Dieser stieg gemeinsam mit seinen 20 und 24 Jahre alten Begleitern aus dem Auto und überwältigte den Aggressor. Eine Begleiterin wurde dabei ebenfalls leicht verletzt.

Durch die herbeigerufenen Polizeibeamte sollte der 20-Jährige schließlich zur Polizeiwache gebracht werden. Er konnte sich vor Ort nicht ausweisen. Weiterhin musste dem offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann eine Blutprobe entnommen werden. Selbst zu diesem Zeitpunkt fehlte es dem Mann jedoch immer noch an Einsicht. Er riss sich los und schlug nach einem Polizisten. Er verletzte den Beamten leicht.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Beschuldigte von seinen Eltern abgeholt, die ihn identifizierten und mit nach Hause nahmen. Der Dürener muss nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand und Nötigung rechnen.

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