Besuch aus der Partnerstadt: Von der Annakirche auf die Kirmes

Von: Fred Schröder
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Elisabeth Feichtinger, neue Bürgermeisterin in der Partnerstadt Altmünster, trug sich in das Goldene Buch der Stadt Düren ein. Vater Berthold (v. l.), Ehemann Florian, Sabine Briscot-Junkersdorf sowie Jakob Kieven und Raphael Schauerte aus Niederau waren Beobachter. Foto: Fred Schröder

Düren. Im feschen Dirndl zunächst ins Rathaus, und dann in die Bayern-Festhalle auf die Annakirmes: Elisabeth Feichtinger, seit wenigen Monaten neue Bürgermeisterin in Dürens österreichischer Partnerstadt Altmünster, kam zum Antrittsbesuch.

Im Rathaus traf sie sich mit Bürgermeister Paul Larue. Im Beisein des Bezirksausschuss-Vorsitzenden Raphael Schauerte und Jakob Kieven, einem der vielen Förderer der Partnerschaft, trug sich die Bürgermeisterin aus Altmünster in das Goldene Buch der Stadt ein.

Die 29-Jährige ist die jüngste Bürgermeisterin der Alpenrepublik. Die Lehrerin und SPÖ-Vertreterin schaffte es im Oktober vergangenen Jahres, erstmals nach Kriegsende die bis dato in ihrem Heimatort führende ÖVP zu schlagen. In einer vielbeachteten Stichwahl kam sie auf 60 Prozent und löste damit den amtierenden Bürgermeister Hannes Schobesberger ab.

Aber nicht nur damit machte Elisabeth Feichtinger Schlagzeilen in Österreich. Die letzte Oktober-Woche 2015 war für sie eine mit ganz besonderen Ereignissen: Montag Antritt ihrer ersten Stelle als Lehrerin, Dienstag Geburtstag, Mittwoch letzter von über 4000 Hausbesuchen, Samstag Hochzeit und Sonntag der Sieg in der Stichwahl.

Die Polit-Aufsteigerin kommt aus einer politisch engagierten Familie. Ihr Vater Berthold, der die junge Bürgermeisterin wie auch Ehemann Florian beim Düren-Besuch begleitete, war lange Jahr SOÖ-Obmann im Gemeinderat von Altmünster, in dem auch der Ehemann Florian für die SPÖ einen Sitz hat.

„Die Partnerschaft mit Düren ist mir wichtig“, versicherte Elisabeth Feichtinger beim Besuch im Rathaus und setzte sich dafür ein, mehr Jugend an dem funktionierenden Austausch zwischen ihrem Heimatort am Traunsee und insbesondere dem Dürener Stadtteil Niederau zu beteiligen.

In Kürze gibt es in Altmünster ein Wiedersehen mit den Freunden aus Düren, denn dann wird das 45-jährige Bestehen „dieser durch die Vereine mit Leben erfüllten Partnerschaft“, so Elisabeth Feichtinger, in Altmünster gefeiert.

Der damalige Niederauer Bürgermeister Heinrich Reuter hatte 1971 diese Partnerschaft begründet, die die Stadt Düren später im Rahmen der kommunalen Neugliederung übernahm. In Begleitung der Partnerschaftsbeauftragten Sabine Briscor-Junkersdorf schloss sich dem Empfang im Rathaus ein Bummel durch die Innenstadt mit Besuch der Annakirche an. Und die Endstation war natürlich: Die Annakirmes.

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