Bestattungsgebühren sinken, Übernachtungssteuer kommt

Von: bugi
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Nideggen. Die Bestattungsgebühren können zum kommenden Jahr in der Stadt Nideggen größtenteils leicht gesenkt werden. Übernachtungssteuer wird eingeführt.

So wird zum Beispiel ein Wahlgrab statt 1063 Euro ab Januar 992 Euro kosten. Auch die Urnenbestattung wird günstiger.

Bei einer Bestattung auf der Friedwiese sind künftig sechs Euro mehr zu bezahlen, bei Reihengräbern sinken die Kosten ebenfalls. Einzige Ausnahme: Die Gebühr für ein Kinderreihengrab muss von bisher 378 auf 529 Euro angehoben werden.

Berücksichtigt wurde bei der Kalkulation der neuen Gebühren auch die vom Haupt- und Finanzausschuss mit beschlossene Erweiterung der Friedwiese in Rath. Die Kapazitäten dort sind inzwischen nahezu erschöpft. 2005 wurde die Friedwiese angelegt, bisher hat es hier 92 Beisetzungen gegeben, für maximal elf Beisetzungen können noch Namensschilder an der Friedwiesenmauer angebracht werden.

„Die anfänglich berechneten Kapazitäten an Namensschildern für 15 Jahre sind demnach nach nun neun Jahren bereits erschöpft“, so die Verwaltung. Dementsprechend ist bei steigendem Wunsch nach dieser Bestattungsform einer Erweiterung der Kapazitäten notwendig. So soll ein bisher brach liegendes Gräberfeld genutzt werden. Hier könnten die Namensschilder auf Stelen ihren Platz finden.

Zustimmung gab es im Ausschuss ebenfalls für die zum 1. Januar geplante Einführung der Übernachtungssteuer. Auf den Übernachtungspreis sind dann zusätzliche fünf Prozent fällig. Wer also beispielsweise für 50 Euro eine Übernachtung in einem Nideggener Hotel bucht, muss weitere 2,50 Euro Übernachtungssteuer bezahlen. Bei Pauschalangeboten wie Vollpension sind entsprechende Abzüge vorgesehen.

Bei der Fortschreibung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes einigten sich die Parteien darauf, dass Dauerparkausweise im Jahr künftig gegen eine Gebühr von 120 Euro ausgestellt werden. Die Verwaltung hatte ursprünglich das Doppelte vorgesehen.

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