Bessere Vermarktung: Dürener WIN.DN und Cityma kooperieren

Von: inla
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Kooperieren: Uwe Gunkel, Rainer Guthausen, Thomas Hissel, Michael Linn und Heinz Mannheims (von links). Foto: inla

Düren. Die Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und der Verein Cityma arbeiten künftig zusammen, um die Stadt besser als bisher zu vermarkten.

Als Schwerpunkte der Arbeit nennt WIN.DN-Hauptgeschäfstführer Thomas Hissel unter anderem die Bereiche Einzelhandel, Veranstaltungsmanagement und Tourismus. Bisher ist die Cityma von der Stadt Düren finanziert worden – mit rund 100.000 Euro jährlich, die für Personal- und Sachkosten zur Verfügung standen. Künftig gibt es einen städtischen Zuschuss von 40.000 Euro. Allerdings steht unter dem Strich mehr Personal zur Verfügung, da die Wirtschaftsförderungsgesellschaft über rund zehn Kräfte verfügt, die aber neben dem Marketing auch andere Aufgaben zu bewältigen haben.

„Wir wollen die Kräfte bündeln“, sagt Thomas Hissel. Künftig wird es so sein, dass die Mitarbeiter der WIN.DN umsetzen, was die Cityma inhaltlich plant. Citymanager ist Michael Linn, der zum Beispiel in diesem Jahr die Großveranstaltung „Düren leuchtet“ federführend organisierte – mit Hilfe von WIN.DN-Kollegen. Linn will aber auch den Kontakt zum Einzelhandel in der City suchen – letztlich mit dem Ziel, Angebote zu verbessern und Leerstand zu vermeiden. Verantwortlich für den Bereich Handel ist WIN.DN-Geschäftsführer Heinz Mannheims, der sagte, „man müsse noch kundenorientierter denken“.

Ruhe bei der Cityma

Nur wenn Düren attraktiv sei, würden auch Menschen angezogen, sagte Geschäftsführer Hissel. Angesicht der Konkurrenz durch andere Städte stehe die Stadt vor großen Herausforderungen. Deshalb sei ein professionelles Marketing notwendig. Das sieht auch der Vorsitzende der Cityma so. Uwe Gunkel sagte, durch die Kooperation mit der WIN.DN kehre wieder Ruhe in die Cityma ein. Nun gebe es Kontinuität und Verlässlichkeit, da die Finanzierung gesichert sei. Das sei früher nicht so gewesen, weil es zuletzt immer nur jährliche Zuschüsse der Stadt gab. „Damit machte sich Unsicherheit unter den Kollegen breit.“ Gunkel betonte, dass vor allem das Internet eine Herausforderung für die Geschäftswelt sei.

Rainer Guthausen, Vorsitzender der IG City, sagte, die neue Konstruktion sei „in Ordnung“. Allerdings müsse „man schauen, welche Kapazitäten zur Verfügung stehen“.

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