Besinnlicher Heiligabend im Papst-Johannes-Haus

Von: sj
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25 Ehrenamtler halfen im Papst-Johannes-Haus bei der Feier für allein stehende und alte Menschen aus. Foto: Johnen

Düren. Festlich geschmückte Tische, ein herzliches Willkommen und eine warme Mahlzeit warteten Heiligabend auf die Besucher der Weihnachtsfeier für alleinstehende und alte Menschen im Papst-Johannes-Haus der Pfarre St. Anna.

Rund 180 Menschen fanden sich ein, um die Geburt Christi zu feiern. Als Peter Brück in die Tasten griff und Weihnachtslieder anstimmte, verstummten die Gespräche – und die Gäste stimmten mit ein.

Es waren die ehrenamtlichen Helfer wie Peter Brück und das Organisationsteam um Roswitha Frenken, die den Gästen einen besinnlichen Abend ermöglichten. Später gab es für jeden Besucher noch eine Tüte mit Lebensmitteln. Auch im Thomas-Morus-Haus der Gemeinde St. Antonius wurden die älteren Bewohner des Grüngürtels wieder zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Dort hatten Lieselotte von Ameln und ihr Team alles vorbereitet.

Ohne private Spenden wäre keine der beiden Feiern möglich gewesen. Allen Menschen, die die Weihnachtsfeiern unterstützt haben, sprachen die Organisatorinnen ihren Dank aus. Geradezu überwältigt war Roswitha Frenken von der Bereitschaft, auszuhelfen. „Ich hatte so viele Anfragen wie noch nie“, sagt sie.

25 Ehrenamtler waren allein im Papst-Johannes-Haus im Einsatz, um die Gäste zu bewirten und ein Rahmenprogramm mit Musik, Gedichten und dem Vorlesen des Weihnachtsevangeliums zu gestalten. Unter den Helfern waren viele bekannte Gesichter, aber auch neue. „Für mich ist das heute ein Gottesdienst, ein Dienst an den Menschen“, erklärte Kerstin Lange ihre Motivation, den 24. Dezember im Papst-Johannes-Haus zu verbringen.

Diese besondere Art der Feier zeige, dass die Weihnachtsbotschaft weiterhin lebendig ist. „Es macht aber auch Freude! Die Menschen hier geben einem sehr viel zurück“, führte die 47-Jährige weiter aus. „Ich habe heute Zeit verschenkt“, sagt Angelika Surma. Die 58-Jährige hat schon einmal Heiligabend bei der Feier geholfen, in diesem Jahr hat sie sich nach einer Pause wieder freiwillig gemeldet.

Es sei ihr wichtig, „Respekt zu zeigen“ und es anderen Menschen zu ermöglichen, einen freudigen Abend in Gemeinschaft zu feiern. „Respekt und Toleranz machen die Welt ein wenig heller“, ist sie überzeugt.

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