Bernd Virnich sieht seinen FC Düren-Niederau noch nicht gefestigt

Von: sbe
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Die Niederauer Jannis Steltzner (Mitte) und Yannick Kuhnke (rechts) im Angriff eilen Mustafa Gültekin (Burgwart) davon. Foto: Herbert Haeming

Niederau. Es waren pure Emotion und Freude, die aus Bernd Virnich, dem Trainer des Fußball-Landesligisten FC Düren-Niederau, heraussprudelten. In einem dramatischen Derby, das die Niederauer zunächst dominierten, Germania Burgwart jedoch nie aufgab, fiel der 4:3-Siegtreffer erst in der Nachspielzeit.

Aus Burgwarter Sicht ein besonders ärgerlicher Treffer, denn zweimal hatten die Eifler einen Rückstand egalisiert und waren nach dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Michael Strauch drauf und dran, das Spiel komplett zu drehen.

Doch zunächst zerstörte Simon nach toller Vorarbeit von Jannis Steltzner die Burgwarter Hoffnungen, ehe Steltzner nach Björn Kurths Energieleistung den Siegtreffer erzielte.

Vor dem alles entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit durch den Mann des Tages, Jannis Steltzner, hatte Burgwart auf der eigenen linken Seite eigentlich die Überzahl in Ballnähe, doch Kurth setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und fand den einschussbereiten Steltzner auf Höhe des Elfmeterpunktes, der sich die Chance nicht nehmen ließ und zum Jubeln abdrehte.

Ralf Jörres, Trainer von Germania Burgwart, sah die Niederlage im Derby eher sachlich: „Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren, weil wir Niederau durch unsere Fehler zu den Toren eingeladen haben. Die zweite Halbzeit war in Ordnung, denn die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt, wurde aber am Ende nicht belohnt“.

In der 89. Spielminute hätten wohl beide Parteien das 3:3 unterschrieben, denn während Niederau die erste Hälfte gehörte, war Burgwart nach dem Seitenwechsel die bessere Mannschaft.

Für Bernd Virnich war dieses Derby eine weitere wichtige Erfahrung für sein junges Team: „Man merkt einfach, dass wir noch nicht absolut gefestigt sind. Burgwart hat in der zweiten Halbzeit immer häufiger mit langen Bällen agiert, und wir unsere Konter nicht konsequent zu Ende gespielt. Dennoch fragt in einer Woche niemand mehr, wie wir den Sieg errungen haben“.

Tatsächlich sieht die Tabelle für den Aufsteiger derzeit äußerst komfortabel aus. Mit 14 Punkten aus acht Spielen rangiert das Team von Bernd Virnich auf dem vierten Platz und kann mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein.

Germania Burgwart zeigte nach den ersten schwachen 20 Minuten eine ordentliche Leistung, brachte sich aber durch die eigenen Fehler um den Lohn der Arbeit.

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