Bernd Küpper muss zittern: Sieg im 24-Stunden-Rennen in Gefahr

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Mit seinem 400 PS starken BMW M3 hat Bernd Küpper aus Langerwehe mit seinem Team das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewonnen.

Langerwehe. Bernd Küpper, einer der erfahrensten Mitglieder des Dürener Motorsport Club im internationalen Motorsport, hat mit seinem Team – Chantal Kroll, Sarah Toniutti, Marin Kroll (alle aus der Schweiz) und Hal Prewitt (USA) – das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewonnen.

Souverän und mit einem Vorsprung von 55 Runden gewann der blaue, 400 PS starke BMW M3 des Teams Küpper-Hofer in der Klasse A5 (Tourenwagen bis 3500 ccm) die 10. Auflage des Rennens.

Zu Beginn sah alles danach aus, als würde die Konkurrenz mit sehr schnellen Rundenzeiten die Klasse dominieren. Jedoch ließ sich das erfahrene Team nicht beeindrucken und spulte wie geplant die Stints ab. Sämtliche Boxenstopps wurden planmäßig und routiniert durchgeführt.

Bevor die erste Hälfte des Rennens vorbei war, häuften sich die technischen Probleme und Unfälle bei der Konkurrenz. Beim Team Küpper-Hofer lief alles nach Plan, was sich auch in der sehr kurzen Gesamtboxenstoppzeit widerspiegelte. Der Rennwagen stand demnach nur 1:07 Minuten in der Box. Aber ein 24-Stunden-Rennen wäre eben kein 24-Stunden-Rennen, wenn es nicht doch noch zu Schrecksekunden kommt.

Bernd Küpper berichtete: „Als wir zum letzten Wechsel in die Box kamen, war noch alles prima und Martin Kroll fuhr raus um unseren ‚Bob‘ über die Ziellinie zu steuern. Doch schon nach einer halben Runde funkte er mich an, er habe Öl auf der Frontscheibe und kaum Sicht. Da war er sich aber noch nicht bewusst, dass es sein eigenes Öl war. Er dachte, das Öl stamme von einem Mitstreiter, der Probleme habe. Zwei Kurven weiter kam der Funkspruch: ‚Es ist doch mein Öl, was auf der Scheibe ist“ und so steuerte er sofort die Box an.

Eine Mutter vom Ölmessstab hatte sich gelöst, und so kam es zu dem Ölverlust.“ Nach dem alles wieder festgezogen war, ging der M3 auf seine letzte Runde auf die Strecke. Küpper weiter: „Mann, was saß uns der Schreck in den Knochen, denn man hat erst gewonnen, wenn man die schwarz-weiß-karierte Flagge gesehen hat.“

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