Berglauf wird zu einer wahren Regenschlacht

Von: Kr.
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Über 200 Läufer starteten beim „Montelino“, den Matthias Sandten (Nr. 766) gewann. Foto: Kròl
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Beim „Monte Sophie“ siegte unangefochten Stefan Schnorr (kl. Bild). Foto: Kròl

Niederzier. Zu einer wahren Regenschlacht entwickelte sich der 16. Monte-Sophia-Lauf des TV Huchem-Stammeln und so wurde an den Verpflegungsstationen entlang der Strecke heißer Tee bevorzugt. In die Veranstaltung integriert ist der 58. Heinrich-Antons-Gedächtnislauf. Er lockte über 500 Läufer auf die Strecken rund um und auf die Sophienhöhe, wobei beim Hauptlauf 370 Höhenmeter bewältigt werden mussten.

Zum einzigen Berglauf in der Region schickte der Niederzierer Bürgermeister Hermann Heuser über 200 Aktive auf die 28,1 km lange Distanz. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bedingungen noch optimal. Aber nach gut 20 Minuten setzten heftige Regenschauer ein, die den Boden tief und glatt machten. So wurde der Lauf, der an sich schon anspruchsvoll ist, noch deutlich schwerer.

Schon nach wenigen Kilometern war das Feld weit auseinander gezogen. Stefan Schnorr von der Aachener TG hatte schon nach einem Drittel der Strecke über eine Minute Vorsprung vor seinen Verfolgern. Der 30-Jährige lief ein einsames Rennen und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende lief er nach 1:46:46 Stunden über die Ziellinie vor Kai Moldenhauer, DLC Aachen, 1:53:22 und Matthias Rück, TG Neuss 1:59:04.

Marathon-Vorbereitung

Nach dem Lauf meinte Stefan Schnorr, ehemaliger Deutscher Marathonmannschaftsmeister: „Ich habe recht früh meinen Rhythmus gefunden, es macht mir nichts aus, allein zu laufen, das bin ich von den langen Strecken gewohnt. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, obwohl ich nicht in der Form des Vorjahres bin. Da war ich eine Minute schneller.“ Für ihn war der Lauf eine gute Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon im Oktober. Schnellste Frau war die Niederländerin Ellis Jakobs, STB Landgraaf in 2:11:01 Stunden vor Petra Wellmeier, ohne Verein 2:19:06 und Erika Schoofs, TTS Weeze, 2:26:42.

Ebenfalls gut besetzt war der kürzere „Montelino“ über 10 km, die kleinere Ausgabe des Monte-Sophia-Laufs. Hier gingen ebenfalls über 200 Läufer an den Start. An diesem Tag war Matthias Sandten, LSC Höchststadt, nicht zu schlagen, der im Ziel mit 35:47 Minuten fast eine Minute schneller war als sein Verfolger Kevin Flamme, ALC Vieux-Condè, 36:46 und Markus Breuer, Germania Dürwiß, 38:36.

Die Damenkonkurrenz entschied Sarah Kirner, DJK Herzogenrath zu ihren Gunsten, in der Zeit von 41:56 vor Beatrix Schippa, ohne Verein, 45:04 und Linda Lefervre, ALC Vieux-Condè 45:29. Bei der „Broisterd“-Runde ging es 5,3 km über eine nahezu flache Strecke. Hier fielen knappe Entscheidungen. Den Sieg holte David Pampa, DJK Kohlscheid, 20:36 Minuten, vor Wiktor und Johni Vernikow.

„Es ist schon fantastisch was der TV Huchem-Stammeln auf die Beine stellt. Besonders freut es mich, das beim Montelino über 44 Sportler aus unserer französischen Partnerstadt Vieux Conde an den Start gingen“, zeigte sich Bürgermeister Hermann Heuser beindruckt. Es war tatsächlich eine reife Leistung, diese Mammutveranstaltung problemlos über die Bühne zu bringen. Die 88 Helfer leisteten wieder gute Arbeit.

„Da weiß aber auch jeder, was er zu tun hat. Wir haben da ein sehr gutes Team“, betonte Gregor Maxrath der Vorsitzende des Ausrichters, der sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden zeigte, besonders mit dem Zuspruch der Aktiven aus der weiteren Region und dem benachbarten Ausland. „Im kommenden Jahr findet der Monte Sophia wieder am gewohnten Termin, dem letzten Samstag im August außerhalb der Ferien statt.“ fügte Heinz-Georg Klein, der Vorsitzende der Leichtathletikabteilung hinzu.

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