Bemerkenswerte Schulkonzerte des Dürener Gymnasiums am Wirteltor

Von: Jana Peterhoff
Letzte Aktualisierung:
7369775.jpg
Christian Welters und die Junior Band II des Gymnasiums am Wirteltor zeigten, dass sie das Zeug zur Bigband haben. Foto: Jana Peterhoff

Düren. „So cool wie die 6er Band wollen wir auch mal eines Tages spielen können.“ Die zehnjährige Solveig Schröder, die seit fünf Monaten Saxofon spielt, fand die Lieder der Bläserband der sechsten Klassen richtig gut. Und sie haben „La Bamba“, „Galactic Episode“ und „Seven Nation Army“ wirklich selbstbewusst umgesetzt.

Beim diesjährigen Schulkonzert des Gymnasiums am Wirteltor ist sichtbar und vor allem hörbar geworden, dass das Talent nicht nur einer einzelnen Person innewohnt. Das Talent, und alles, was damit zu tun hat, das Motivieren, Unterstützen und Pflegen, ist ein Gemeinschaftsgut. Ein kostbares Gut.

Die Voraussetzungen stimmen

Auf der einen Seite bedarf es eines schulischen Rahmens, engagierten Lehrern, die die Kinder an sich und an ihr Können binden. Auf der anderen Seite bedarf es finanzieller Mittel, Technik, Instrumente. Aber auch Eltern, die mitziehen und unterstützen. An diesem Abend spenden die Scheinwerfer ihr Licht den Ausführenden.

Ein vor Begeisterung ständig wirbelnder Musiker und Pädagoge Christian Welters war für die Auftritte der zwei Bläserbands und der beiden Junior Bigbands verantwortlich. Ein ruhiger Magnus Kleinebreil übernahm die musikalische Leitung des Schulchors und der Band des GaW. Auch der Auftritt des Musik-Grundkurses Q2 mit „Techno“ trug seine Handschrift. Die konzentrierte Art von Axel Müller-Riedel gab dem Schulkonzert trotz musikalischer Experimente – oder gerade deshalb – eine solide, klassische Note.

Durch das Programm an zwei aufeinander folgenden Abenden führte gekonnt der Schüler Felix Piepenhagen. Gute Solostimmen, allen voran Ellen Bub und Janet Schubert, ragten heraus. Eine andere Sache ist, wenn der Chor als eine Stimme hoher Harmonie das Publikumsohr erreicht. Und das Herz. Das spontane Mitklatschen – ein Beweis dafür. Das Medley zum Album „Adele 21“ war eine runde Sache.

Für eine energiegeladene Eröffnung des Konzerts sorgten die jüngsten Musiker des GaW, die Bläserband der fünften Klassen. Erstaunlich, wie schnell die Kinder ein neues Instrument zu beherrschen gelernt haben. Nach nur fünf Monaten meisterte die mehr als 30 Musiker zählende Band einen bühnenreifen Auftritt. Die Bläser und die Streicher unter der Leitung von Alex Müller-Riedel verwöhnten trotz kurzer Probezeit die Ohren der Zuhörer.

Die Junior Bigband I „TuneUp“ und Junior Bigband II „Big Pack“ traten in der zweiten Halbzeit auf. Und sie konnten alles noch toppen – von klassischem Blues bis Lady Gaga, und das auf einem guten Niveau. Das Zeug, die neue Bigband zu gestalten, haben sie allemal. Audiovisuell präsent bleibt noch lange die Interpretation von „Popcorn“ des Musik-Grundkurses Q1.

Ein besonderer Dank ging an diejenigen, die hinter der Bühne geblieben sind – unter anderem der Musiker Sebastian Naas und der Tontechniker Frank Hompesch. Man könnte denken, das GaW sei ein Gymnasium mit Schwerpunkt Musik und Gesang. Schön, dass die Schulleitung mit Begeisterung und Stolz dahinter steht.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert