Düren - Bekannte Theaterstücke in Miniaturform beim Dürener Papiertheatertreffen

Bekannte Theaterstücke in Miniaturform beim Dürener Papiertheatertreffen

Von: km
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Bürgermeister Paul Larue, Künstlerin Sarah Schiffer und Dieter Powitz, Leiter von Düren Kultur, (v.l.) freuen sich auf die Veranstlatung. Foto: km

Düren. Miniaturen üben eine ganz besondere Faszination auf den Menschen aus. So gibt es zum Beispiel kleine Eisenbahnen, Autos und sogar ganze Landschaften. Auch das Theater wird in diesem Jahr wieder von der großen auf die kleine Bühne gebracht: beim vierten Dürener „Papiertheatertreffen“ auf Schloss Burgau.

Am 11. und 12. November werden bei sechs Aufführungen die Schauspieler aus Papier zum Leben erweckt. Das Papiertheater gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert, aber auch heute haben einige vielleicht noch Kindheitserinnerungen an Bögen zum Ausschneiden und Basteln. Mit den manchmal mehr, manchmal weniger aufwendig gestalteten Figuren und den dazugehörigen Bühnenbildern kann alles vom Märchen, über die Oper, bis hin zu Science Fiction gespielt werden. „Im modernen Papiertheater können auch elektronische Hilfsmittel eingesetzt werden“, erklärt Künstlerin Sarah Schiffer. „Für das Sci-Fi-Märchen „Up and Down and round about“ mit Skizzen von Jutta Gigler benutzen wir zum Beispiel ein Theremin, das ganz besondere elektrische Klänge produziert.“

Das Festival beginnt in diesem Jahr mit der Aufführung von „Der fliegende Holländer“ vom Papirnik Papiertheater am Samstag um 16 und 18 Uhr. Außerdem zeigt das Kölner Kästchentreffen „Aktuelles aus 2017“, eine Collage aus verschiedenen kleinen Stücken, um 17 und 20 Uhr. Sarah Schiffers und Jutta Giglers Märchen „Up and down and round about“ steht Samstag um 19 Uhr und Sonntag um 11.30 Uhr auf dem Programm.

Am Sonntag wird außerdem „Eine Stunde mehr“, eine Geschichte über Stress, eine Zeitmaschine und den Wunsch nach etwas mehr Zeit, vom Haase Papiertheater um 14 und 17 Uhr gezeigt. Um 15 Uhr wird „Carmen“ vom Burgtheater zum Besten gegeben. „Das Papiertheatertreffen ist für uns die Sahnehaube unseres Programms“, sagt Dieter Powitz, Leiter von Düren Kultur. „Wie im großen Theater gibt es neben dem historischen Papiertheater auch viele moderne Formen. Dass wir eine große Auswahl zeigen können, freut uns besonders.“

Aufgrund der kleinen Bühnen wird auch der Zuschauerraum klein gehalten und auf 25 Sitzplätze limitiert. Wer also ein Stück sehen möchte, sollte frühzeitig Karten reservieren. Es gibt sie jetzt schon beim i-Punkt Düren am Marktplatz, Telefon 02421/252525. Weitere Informationen zum Papiertheatertreffen gibt es außerdem im Internet unter www.dueren.de.

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