Obermaubach - Beim neuen Waldlehrpfad die heimische Flora erkunden

Beim neuen Waldlehrpfad die heimische Flora erkunden

Von: bel
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Ludwig Schnitzler (5.v.l.) überantwortete im Beisein vieler AG-Mitglieder den neuen Lehrpfad an Bürgermeister Ingo Eßer (links neben den Schildern) als Vertreter der Gemeinde Kreuzau. Foto: Elberfeld

Obermaubach. Bürgermeister Ingo Eßer zeigte sich begeistert von dem Geschenk der Arbeitsgemeinschaft (AG) Obermaubach, die zurzeit 35 Mitglieder stark ist. Nicht nur, dass die AG vor Jahrzehnten bereits eine schöne und idyllisch gelegene Waldkapelle in der Maus-auel erbaut hat und seit Jahren einen Weinberg pflegt – sie bereichert die Gemeinde nun auch mit einem neuen Waldlehrpfad, einer Attraktion für Einheimische und Touristen.

Der Waldlehrpfad schlängelt sich – ausgehend vom Waldkinderspielplatz – in einem Rundweg über etwa 2,5 Kilometer durch die Mausauel. Ludwig Schnitzler, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, übergab mit vielen Mitgliedern der AG den neuen Waldlehrpfad.

Ehrenamtlicher Einsatz

1986, im Gründungsjahr der AG, hatte diese schon einmal einen Waldlehrpfad gebaut. „Heute, 2017, ist dieser alte Pfad in die Jahre gekommen“, sagte der AG-Vorsitzende. Also musste ein neuer her, der mit unentgeltlicher Manpower, mit 750 Euro Zuschuss aus dem Gemeindesäckel, Sponsorengeldern und dem Knowhow vieler Fachleute verwirklicht wurde. Die Kosten betrugen 2625 Euro.

An jeder der 35 Stationen des Lehrpfades wurden 35 Schilder errichtet, die den Wanderer über den jeweiligen Baum und Strauch informieren. Der Lehrpfad soll bis zur Jahreswende auf 40 Stationen erweitert werden. Zu erreichen ist der Waldlehrpfad von der Staumauer aus nach einer circa ein Kilometer langen Wanderung. Ludwig Schnitzler übergab das Projekt in die Hände der Gemeinde. „Solange wir aber genügend Unterstützer haben, werden wir diesen Pfad weiter pflegen.“

Zu finden sind entlang des neuen Waldlehrpfades einheimische Bäume wie Buchen, Eichen und Fichten und viele Arten von Sträuchern. Franz Petran vom Forstamt Münstereifel erläuterte das Ziel: „Uns ist es wichtig, unter dem Einbezug forstwirtschaftlicher und naturwissenschaftlicher Themen zu demonstrieren, dass Ökologie und Ökonomie im Einklang existieren können.“

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