Düren - Beim kostenlosen Frühstück aufs Christkind warten

Beim kostenlosen Frühstück aufs Christkind warten

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Das Herzstück des Weihnachtsmarktes wird wie im Vorjahr die 18 x 10 Meter große Schlittschuhbahn sein. Der komplette Budenzauber, inklusive den Ständen auf der Hochterrasse öffnet bis 30. Dezember. Foto: Abels

Düren. Das „Weihnachtliche Düren“ wird erneut um eine Facette reicher. Neben dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus und der Weihnachtskirmes auf dem Wirteltorplatz wird es ab 23. November ein drittes ständiges Angebot geben, einen kleinen Markt auf dem neu gestalteten Kölntorplatz, organisiert von der Cityma.

Das gab Citymanager Michael Linn am Montag bekannt. Damit kommt der „Runde Tisch Weihnachtsmarkt“ seinem Ziel, die gesamte Innenstadt entlang der Weihnachtsbeleuchtung zu „bespielen“, wieder ein Stück näher.

Denn wie im Vorjahr wird es in Kooperation der Pfarre St. Lukas mit der AG Dürener Historienfeste am dritten Adventswochenende wieder einen Adventsmarkt rund um die Annakirche mit mittelalterlichem Flair und erstmals mit der „lebenden Krippe“ des Mandolinenclubs Merken geben, die bislang immer vor dem Bürgerbüro auf dem Markt aufgeführt wurde. Ein Bläser- und ein Mit-Sing-Konzert mit weihnachtlichen Liedern auf dem Marktplatz sollen am 3. Adventssonntag zusätzliche Besucher in die Innenstadt locken, kündigte Linn an.

Herzstück des „Weihnachtlichen Dürens“ bleibt jedoch der Weihnachtsmarkt, der in seiner 44. Auflage erstmals komplett bis zum 30. Dezember geöffnet haben wird, inklusive der im Vorjahr erstmals präsentierten 18 x 10 Meter großen Schlittschuhbahn und der von den Besuchern bei der Premiere sehr gut angenommenen zusätzlichen Angebote auf der Rathausempore.

Allerdings mit einem Wermutstropfen für alle Gehbehinderten: Einen barrierefreien Zugang zur Hochterrasse wird es auch in diesem Jahr nicht geben. „Wir haben alles versucht“, betonte die Sprecherin des Runden Tisches und stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck (SPD), „die baulichen Gegebenheiten aber lassen den Bau einer Rampe aus dem Rathaus-Foyer nicht zu“.

Die Hoffnung ruht jetzt auf der anstehenden Umgestaltung des Kaiserplatzes im Rahmen des Masterplans, der ebenfalls eine Nutzung der Rathausempore als Stadtterrasse vorsieht.

Die im Förderverein Weihnachtsmarkt organisierten Beschicker des Budenzaubers nehmen auch in diesem Jahr wieder Geld in die Hand, um das weihnachtliche Ambiente unter dem Sternenhimmel vor dem Rathaus weiter zu verbessern. Die „Außenfassade“ des Marktes wird mit Bannern und Lichterbögen neu gestaltet und sorgt damit gleichzeitig dafür, dass die erneut aus Sicherheitsgründen von der Polizei empfohlenen Betonklötze nicht mehr ganz so aufdringlich wirken, betonte Beschicker Gerd Suhr.

„Wo immer möglich, werden wir sie ‚unsichtbar‘ machen“, kündigte Suhr an und bat gleichzeitig um Verständnis, dass dies nicht überall möglich sein werde, insbesondere nicht an den Eingangsbereichen. Weil in der Politik aktuell für die Zukunft über versenkbare Poller rund um die Veranstaltungsplätze nachgedacht werde, „haben wir darauf verzichtet, in teure Verkleidungen für die Betonklötze zu investieren, die wir vielleicht nur einmal brauchen“, erklärte Suhr.

Zur offiziellen Eröffnung am 27. November warten die Weihnachtsmarktbeschicker ab 17 Uhr mit Sänger Graham Bonney auf und am 6. Dezember wird der Kölner Björn Heuser die Dürener mit seiner Gitarre zum mitsingen animieren. Etwas ganz besonderes haben sich die Beschicker für Heiligabend überlegt. „Dann laden wir von 11 bis 13 Uhr zum kostenlosen Frühstück ein“, kündigte Suhr an, um das Warten aufs Christkind ein wenig zu verkürzen.

Weihnachtsmarkt und Weihnachtskirmes öffnen täglich ab 11 Uhr. Auf dem Wirteltorplatz schließen die Buden dann um 20 Uhr, vor dem Rathaus um 21 Uhr , mit der Option der einstündigen Verlängerung bei großem Andrang. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag bleiben Markt und Kirmes geschlossen, der Weihnachtsmarkt auch am Totensonntag. Die Kirmes und das neue Angebot am Kölntorplatz sind an diesem Tag hingegen von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

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