Beim Königsschuss muss die Feuerwehr helfen

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Erlebten lange Wettbewerbe: Präsident Manfred Diehl, Jungschützenprinzessin Melina Mertens mit Freund Lukas Imgrund, Königspaar Annika Mertens und Alexander Willim und Präsident Thomas Schauf (v.l.), vorne im Bild Schülerprinz Till Weingartz. Foto: Raphael Häckler

Nörvenich-Rath. Das Schützenfest der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Rath erforderte vor allem eines: Geduld. Im Pokal „König der Könige“ setzte sich Andreas Bongen erst nach 256 Schuss durch.

Während sein Vater Edmund Bongen als Schützenkaiser sehnsüchtig darauf wartet, diesen Pokal auch einmal in Händen zu halten, genießt sein Sohn Andreas bereits zum dritten Mal diese Ehre. Laut Festfolge sollte zu der Zeit eigentlich schon die Krönung der neuen Majestäten stattfinden.

Aber auch der anschließende Kampf um die Königswürde sollte kein schnelles Ende finden. Die Brüder Marc Dreyer und Alexander Willim lieferten sich ein langes Duell. Während bereits die Dämmerung einsetzte, wehrte sich der Vogel standhaft. Innerhalb weniger Minuten leuchtete die Freiwilligen Feuerwehr den Schießstand aus.

Es war Alexander Willim, der sich mit dem 338. Schuss die Königswürde sicherte. Ihm zur Seite steht seine Freundin Annika Mertens als Königin, nachdem vergangenes Jahr die Rollen noch umgekehrt waren – Annika Mertens war die erste Jungschützenprinzessin in der Geschichte der Bruderschaft und Alexander Willim ihre Begleitung.

„An der Länge der Schießwettbewerbe müssen wir noch arbeiten“, resümierte Präsident Manfred Diehl den in der 96-jährigen Geschichte der Bruderschaft einzigartigen Montag. Das neue Königspaar wird von Schülerprinz Till Weingartz, der seine Schwester Leonie ablöste, und von Melina Mertens begleitet. Sie sicherte sich die Würde der Jungschützenprinzessin und tritt damit die Nachfolge ihrer Schwester an.

Höhepunkt des Sonntags war der Festzug, der mit den befreundeten Bruderschaften aus Dorweiler, Hochkirchen, Nörvenich, Oberbolheim, Poll und Wissersheim. Musikalisch wurde der Festzug begleitet von den Tambourcorps aus Eschweiler, Friesheim und Vettweiß sowie dem Musikverein aus Hochkirchen.

Im Damen-Pokal der „Sahneschnittchen“ holte Hubertine Steffens das hölzerne Lebkuchenherz nach kurzer Zeit von der Stange. Das Fest klang bei Sonnenschein am Dienstagnachmittag mit einer großen Tombola in gemütlicher Runde aus.

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