Beim Business Brunch wird über das Wirtschaftsstrukturgutachten diskutiert

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Noch viel Potenzial sehen die Gutachter rund um den Dürener Bahnhof. Dort könnten Dienstleistungsunternehmen angesiedelt werden. Foto: sj

Düren. Auch wenn die Fronten über das Wirtschaftsstrukturgutachten erkennbar waren: Beim Business Brunch mit Bürgermeister Paul Larue zeigten sich die Gegenpole, Gutachter Dr. Lothar Mahnke und Rechtsanwalt Hans-Harald Sowka, Geschäftsführer der Vereinigten Industrieverbände, bemüht, neben verschiedenen Ansichten die Gemeinsamkeiten in der Beurteilung Dürens und der Region herauszuarbeiten.

Gutachter Dr. Lothar Mahnke erklärte, er sehe in drei Ansätzen gute Grundlagen, um den Standort Düren auszubauen: der Masterplan Innenstadt, die Ausrichtung im Wohnungsbau hin auf die Verbesserung des Angebotes an attraktiven Wohnungen und die gute Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft in der Bestandespflege.

Zukunftsthemen seien Logistik, Gesundheitswirtschaft, Existenzgründung und Technologie. Eine personelle Aufstockung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft sei dahingehend erforderlich. „Düren muss sich selbstbewusster in die Netzwerke von Indeland, Köln und Aachen einbringen“, forderte er.

VIV-Geschäftsführer Hans-Harald Sowka kündigte eine Mitgliedsfirmen-Umfrage an. Diese solle zeigen, welche Anforderungen die Industrie an die Wirtschaftsförderung hat. In den Themen Gewerbeflächenentwicklung und Existenzgründungsberatung empfahl Sowka eine enge Kooperation der Stadt mit dem Kreis, um „Doppelstrukturen zu vermeiden“.

Bürgermeister Paul Larue begrüßte, dass das Gutachten in der Gesellschaft angekommen sei. „Wir haben in den letzten 15 Jahren vieles erreicht, um den Industriestandort zu sichern und die Stadt für Neuansiedlungen attraktiv zu machen“, erklärte er. „Dennoch wäre es falsch, vorhandene Probleme und Herausforderungen schön zu reden.“

Auch wenn das Land NRW neue Hürden bei zusätzlichen Gewerbeflächen aufbaue, habe dies für ihn oberste Priorität. Das geplante Gewerbegebiet mit Langerwehe könne ein Schritt in die richtige Richtung sein, erklärte Larue.

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