Bei Marita Köllner geht die Post ab

Von: heb
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„Knubbelfutz und Schmalbedach“ begeisterten wie die anderen Kölner Karnevalisten in Kreuzau. Foto: Buch

Kreuzau. „Von der herrlichen Kölschen Stimmung hier im Kreuzauer Oktober sind unsere Akteure immer wieder angetan“, lobt Jürgen Blum das Publikum auf dem Rheinischen Abend der Kirmesgesellschaft. Der Baas (Vorsitzende) des Stammtischs Kölner Karnevalisten hatte ein breites Spektrum der im Verband organisierten Kölner Künstler mit gebracht. Büttenredner, Tanzgarden und Musiker gaben sich auf der Bühne der Festhalle die Klinke in die Hand.

Nahezu selbstverständlich waren auch die bekannten Stammgäste wieder mit dabei. Das Duo „Blom und Blömcher“ brachte mit ihrem passenden Hit „Scheiß ejal, ob de Hohn bes oder Hahn‘„ die Narren rund um das Hahnenkönigspaar, Bernd und Brigitte Dienstknecht, wieder auf die Stühle. Ebenso fester Bestandteil des Programms: Marita Köllner. „Et fussisch Julchen“, verbindet eine echte Freundschaft mit den Kreuzauern, allen voran dem Geschäftsführer der Kirmesgesellschaft, Rainer Kirschbaum. Publikum und Künstlerin verstanden sich blind, kaum hatte die Kölner Ikone den Saal betreten, hielt es keinen mehr auf seinem Platz.

Kostproben

Neben den bekannten Akteuren gaben aber auch Nachwuchs-Karnevalisten Kostproben. So brillierte „De Tuppes vom Land“ in der seltener werdenden Disziplin der Reimrede. Für musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem die Domstädter und Kölschraum. In der Bütt wusste nicht nur Engel Hettwisch (Hettwig Sieberichs), wie man das Publikum zum Lachen bringt. Besondere Höhepunkte waren auch die Auftritte der Tanzgarden, die TG Hoppemötzjer und Kölsch Hännes’chen brachten die Bühne zum beben.

Der Rheinische Abend in Kreuzau fußt auf einem zufälligen Treffen des Kreuzauer Vereins mit Mitgliedern des Stammtischs 1999 in der Kneipe „Hohle Kappes“ in Köln. Aus dem damaligen launigen Abend entwickelten sich in den Jahren echte Freundschaften. Für den Auftritt in Kreuzau beziehen die Künstler des Verbandes keine Gage. Viele der Künstler nutzen den Abend als Probe und Werbung für die Session.

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