Bei der Pferderallye ist wieder viel Teamgeist gefragt

Von: Hendrik Buch
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Kreative, liebevoll gestaltete Parcours: Beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Kreuzau war vor allem Gelassenheit im Team aus Pferd und Reiter gefragt. Foto: Hendrik Buch

Schlagstein. „Der Teamgeist ist entscheidend“, wissen Lena Bergsch und Steffi Breuer aus der Gemeinde Hürtgenwald, „zwischen den Menschen, aber vor allem zwischen Reiter und Pferd“. Die beiden Reiterinnen waren am Sonntag als Team bei der Pferderallye des Reit- und Fahrvereins Kreuzau erfolgreich.

„Eine Pferderallye ist einfach etwas ganz besonderes. Mit dem Pferd in der wundervollen Natur – das ist einfach schön.“

Neben einem Geländeritt müssen die Reiter auch eine Geschicklichkeitsprüfung ablegen sowie Fragen über Pferd und Sport beantworten. Wichtiger als die Geschwindigkeit sei für den Erfolg die Gelassenheit. „Das übertragt sich einfach auf das Tier“, betont Lena Bergsch, die neben der Teamwertung auch die „Einzelwertung Geschicklichkeitskönigin“ für sich entschied.

Die 19. Ausgabe der Pferderallye war Samstag in Schlagstein der Auftakt zu den Breitensporttagen des Kreuzauer Vereins. Am Sonntag fand die Veranstaltung mit den Kreismeisterschaften im „Allround“-Bereich ihren Höhepunkt.

Vorher folgte jedoch am Samstag noch eine Premiere: Erstmals bot der Verein ein so genanntes WBO-Turnier an. In Dressur und Springen gingen die Starter nach Wettbewerbsordnung an den Start. Im Sinne des Breitensportgedankens kann bei WBO-Turnieren, im Gegensatz zum Leistungsbereich, jeder interessierte Reiter starten.

In der offenen Disziplin setzte sich im Springreiten Emma Greve durch, beste Dressurreiterin im Wettbewerb war Rebecca Klook. Bei den Startern in der Eingangsklasse war ebenfalls Emma Greve die beste Springerin, während im Dressur-Wettbewerb Nina Hammes vom RuFV Kreuzau siegte.

Die Ermittlung der Kreismeister „Allround“ hatte bereits Anfang Juli beim ersten Wertungstag in Linnich begonnen und fand nun am Sonntag ihren Abschluss. Bei Allround-Turnieren müssen Reiter und Pferd zwei Geschicklichkeitsprüfungen ablegen. Einmal geht es um Präzision, das andere Mal um Aktion und Geschwindigkeit.

Bei den Erwachsenen siegte Nina Dörner vom RuFV Kreuzau auf der Stute Alegra. Eine verdiente Kreismeisterschaft, denn Dörner hatte sich als einzige Teilnehmerin in allen vier Wertungen auf den vier Podestplätzen platzieren können.

Auf Rang zwei folgte Rebecca Görlich vom Verein Pferdefreunde St. Georg. Punktgleich, aber mit leicht schlechterem Ergebnis in der Präzision freute sich Guy Weihrauch vom RuFV Kreuzau über Rang drei.

Im Jugendbereich setzte sich Marlene Ebert von den Pferdefreunden St. Georg durch und bejubelte die Kreismeisterschaft. Auf Rang zwei landete Laura Jansen vom RuFV Kreuzau, und über den dritten Platz freute sich Vereinskameradin Nina Hammes.

„Wir sind rundum zufrieden mit der Veranstaltung“, resümiert RuFV-Vorsitzender Johannes Weyrauch und betont: „Wir hatten 72 Starter, ein Marathon. Schon seit Mai war das Turnier ausgebucht.“ Auch sportlich zieht er eine positive Bilanz und betont dass alle Kreismeister den Titel erstmals errungen haben: „Etablierte Spitzenreiter sind sehr schön, aber neue glückliche Gesichter freuen uns natürlich mindestens genauso.“

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