Behördenball: Narren feiern und helfen

Von: fjs
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Stolz auf die bisherigen Ergebnisse und gespannt auf den Behördenball 2017: Organisatoren und Spendenempfänger der karnevalistischen Großveranstaltung. Foto: Fred Schröder

Düren. An Weiberfastnacht kräftig feiern und danach Gutes tun: Nach diesem Rezept funktioniert seit 25 Jahren der Dürener Behördenball. Wäre nicht wegen des Irak-Krieges eine der in der Region sehr beliebten und größten Tanzveranstaltung ausgefallen, würde diesmal zum „Silberjubiläum“ eingeladen.

So steht am 23. Februar der 24. Behördenball im 25. Jahr an. „Wir hoffen, dass auch der wieder ausverkauft sein wird“, so Helmut Göddertz, der Vorsitzende des veranstaltenden Organisationskomitees Behördenball. Seit Jahren besuchen die Veranstaltung jährlich rund 2500 Jecken.

Bevor aber an Weiberfastnacht die Arena Kreis Düren wieder zum Tollhaus wird, verteilten Göddertz und seine Vorstandskollegen Margret Höflie-Ehrenberg sowie Robert Baumgarten und Dirk Wildschütz vom kooperierenden Förderverein der KG „Holzpoeze Jonge“ 8000 Euro aus dem Erlös des 23. Behördenballes.

Mit diesem Betrag erhöht sich die Summe, mit der die Organisatoren des Behördenballes seit 1993 karitative und soziale Einrichtungen unterstützen, auf rund 150.000 Euro. Die 8000 Euro wurden an die Kita am Sonnenweg Rölsdorf, die Hospizbewegung Düren-Jülich, den Förderverein Grundschule Niederau, den Verein Dürener Kinderkarnevalszug und KI-Integrationszentrum, die Evangelische Gemeinde, die Vereine „basta“ und „Frauen helfen Frauen“ sowie die Arbeitsgemeinschaft Dürener Historienfeste gespendet.

Premiere hatte der Behördenball mit 400 Gästen 1993 im Haus der Stadt. Ein Jahr später erfolgte der Umzug in die Stadthalle, aus der man sich wegen deren Schließung 2003 verabschiedete. Mit Unterstützung der KG „Kruuschberger Funken“ und der KG „Holzpoeze Jonge“ war eine Güterhalle auf dem Bahnhofsgelände ein Zwischenspiel, bevor man 2005 in die Arena Kreis Düren umzog. Mit dem Ergebnis, dass der Behördenball 2006 ausverkauft war. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

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