Jüngersdorf - Begegnungszentrum in Jüngersdorf: Spatenstich für den Neubau

Begegnungszentrum in Jüngersdorf: Spatenstich für den Neubau

Von: han
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Dort wo vor einiger Zeit noch
Dort wo vor einiger Zeit noch die „alte Kapelle” stand, soll bald ein Begegnungszentrum entstehen. Mit dem Spatenstich gaben die Verantwortlichen den Startschuss zum Neubau. Foto: Schmitz

Jüngersdorf. Nachdem der Langerweher Pfarrer Heinz Portz den zukünftigen Bauplatz eingesegnet hatte, sprach er von Gottvertrauen und bestieg einen Bagger, um einen ersten Spatenstich für den Neubau eines Begegnungszentrums anzudeuten.

Doch die Baggerkünste des Theologen erschöpften sich recht schnell. Nicht hingegen seine Wünsche hinsichtlich des Gebäudes. Das entsteht an der Stelle, an der bis vor einiger Zeit noch die „alte Kapelle” gestanden hatte. „Es kommt darauf an, das Bauwerk nach der Fertigstellung mit Leben zu füllen, damit wir eine Kirche haben - und nicht nur einen Kirchenbau”, sagte Portz.

Der Komplex, der entstehen wird, besteht aus zwei Teilen, die durch ein großzügiges Foyer augenscheinlich getrennt, aber doch miteinander verbunden sind: auf der einen Seite wird sich ein Sakralbau befinden, auf der anderen Seite ein Begegnungszentrum. Damit wird im Neubau einerseits Ersatz für die „alte Kapelle” geschaffen, deren Abriss notwendig war. Zum anderen werden Räume entstehen, in denen Jugend- und Seniorenarbeit intensiviert werden können. Dies hofft zumindest Dieter Reinartz, Vorsitzender des Kapellenbauvereins und Kirchenvorstand in der Langerweher St. Martin-Gemeinde.

2, 3 Millionen Euro sind als Kosten für das „Katholische Gemeindezentrum Marienkapelle” in Jüngersdorf veranschlagt. Mittel, die als Entschädigung von RWE Power für abgebaggerte Kirchenhäuser gezahlt wurden.

Drei Jahre hat es bis zum ersten Spatenstich gedauert, wie Reinartz erinnerte. „Eine Zeit voller Tiefen und seltenen Höhen, in der oft neu geplant werden musste, bis der Finanzrahmen stand”, erklärte Reinartz. Da es keine Zuschüsse von Gemeinde oder Bistum gab, mussten aus der Entschädigungssumme Rücklagen gebildet werden, um das Bauwerk nach Fertigstellung unterhalten zu können.

„Ein solides finanzielles Fundament” wurde gefunden, erinnerte auch Pfarrer Heinz Portz. Worte, denen Bürgermeister Heinrich Goebbels mit wachem Interesse lauschte. Architekt Markus Ernst hatte zuvor die Planungen erläutert. Die neue Kapelle im Baukomplex umfasst 183 Quadratmeter, der Saal im Begegnungszentrum 145. Hinzu kommen zwei großräumige Gruppenräume für die Arbeit mit Jugendlichen und Senioren. Ein Stück Jüngersdorfer Geschichte wird sich im neuen Sakralbau wiederfinden: Teile des alten Altars aus der ehemaligen Kapelle werden in neuer Gestalt eine neue Bestimmung finden.
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