Niederzier - Bedarf an Kita-Plätzen in der Gemeinde Niederzier steigt weiter

Bedarf an Kita-Plätzen in der Gemeinde Niederzier steigt weiter

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Unmittelbar an der Gesamtschule errichtet, nimmt die Kita „Neue Mitte“ in Kürze ihren Betrieb auf. Foto: Abels

Niederzier. Noch bevor die für rund 750.000 Euro gebaute Kita „Neue Mitte“ ihren Betrieb aufgenommen hat, ist bereits klar, dass die 40 zusätzlichen Betreuungsplätze in den beiden Gruppen der Einrichtung „Am Weiherhof“ nicht ausreichen werden.

Schon heute weiß die Gemeinde, dass zum 1. August 2018 24 Plätze für Kinder unter (U3) und drei für Kinder über drei Jahren (Ü3) fehlen. Und die Zahl der fehlenden Plätze im U3-Bereich wird sich im Laufe des Kindergartenjahres 18/19 voraussichtlich auf 41 erhöhen, Tendenz weiter steigend, wie Bürgermeister Hermann Heuser betont.

Daher hat der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Kita „Neue Mitte“ um einen zweiten „Achteck-Bau“ mit Platz für zwei weitere Gruppen zu erweitern. Sie würde dann eine U3-Betreuungsquote von 47 Prozent erreichen. Allerdings knüpft die Gemeinde die Erweiterung in Eigenregie daran, dass der Kreis Düren entsprechende Fördergelder des Landesjugendamtes auch an die Kommune weiterleitet, rund 680.000 Euro, so dass ein Eigenanteil von rund 75.000 Euro bleibt.

Grundsätzlich sieht es die Gemeinde Niederzier anders als andere Kommunen im Kreis Düren weiterhin als ureigene kommunale Aufgabe, die Kitas selbst zu bauen und zu verwalten, auch wenn der Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kita-Platz gegenüber dem Kreisjugendamt besteht.

Sollte die Förderzusage des Kreises Düren für die neue Einrichtung jedoch ausbleiben, werde die Gemeinde nicht bauen, kündigte Heuser an. „Dann werden auch wir die Eltern im Sommer an den Kreis verweisen.“

Hintergrund: Baut die kreiseigene Gesellschaft für Infrastrukturvermögen Kindergärten in Kommunen, würde der nicht vom Land geförderte Teil der Baukosten über die Jugendamtsumlage abgerechnet, so dass die Gemeinde Niederzier schon heute auch Baumaßnahmen zum Beispiel in Langerwehe und Nörvenich mitfinanziert.

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