BC Düren: Zum Bundesliga-Auftakt läuft es noch nicht rund

Von: Hannes Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Ruben Jille ist nicht nur Doppelspezialist, sondern empfiehlt sich auch als Einzelspieler. Foto: H. Schmitz

Düren. Mit einem Sieg und einer Niederlage startete der BC Düren beim Doppelspieltag in der Badminton-Bundesliga in die neue Saison. In eigener Halle gab es einen 6:0-Erfolg gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg und auswärts einen Reinfall in Bonn-Beuel mit einer 1:5-Niederlage.

„Der letzte Schliff fehlt noch“, fasste der Vorsitzende des BC Düren, Rolf Pütz, die Auftritte seines Teams zusammen. Trotz des klaren Heimspielerfolgs lief beim Gastgeber noch längst nicht alles rund. Vor allem im Damendoppel und Mixed wurden die Abstimmungsprobleme der neu formierten Paarungen deutlich. Mit Einsatzwillen und Glück wurden Defizite überspielt, so dass die Dürener diese Partien doch noch im 3. Satz für sich entscheiden konnten. Überhaupt war die Begegnung gegen die bayerischen Gäste ein „Dreisatz-Reigen“, bei dem der BC zu oft nach Lösungen suchte.

Der hoch eingeschätzte David Obernosterer hatte enorme Anlaufschwierigkeiten, Ruben Jille biss sich als Ersatzmann im zweiten Herreneinzel durch drei Sätze. Die etatmäßige Nummer zwei, Kai Schäfer, hatte sich beim Training eine Muskelverletzung zugezogen.

Ein Glanzpunkt wurde das neu zusammengesetzte Herrendoppel Ruben Jille und Wojciech Szkudlarczyk, das seine Gegner förmlich an die Wand spielte. Dürens Nummer eins der Damenriege, Viktoria Slobodyanuk, schien zunächst Premierenfieber zu haben, steigerte sich aber allmählich und brachte letztlich ihre Partie sicher nach Hause. Das Fazit: Das 6:0 täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg und fiel zu hoch aus.

Anders lief es beim BC Beuel. Dort wurde Düren unter Wert geschlagen. Das Glück, das die Doppelpaarungen beim Heimspiel hatten, wandelte sich beim Auswärtsspiel zum Pech. Das Herrendoppel verlor nach starkem Spiel im 3. Satz, das Mixed Wojciech Szkudlarczyk/Ilse Vaessen war kaum wieder zu erkennen und kämpfte bravourös, um doch knapp mit 19:21, 20:22 zu verlieren. Im zweiten Herreneinzel lieferten sich Max Wißkirchen (Beuel) und Ruben Jille einen „Kampf auf Biegen und Brechen“, den der 19-jährige Niederländer mit 18:21, 21:18 und 19:21 knapp verlor. Den Ehrenpunkt steuerte Viktoria Slobodyanuk bei.

Enttäuschend waren die Auftritte von David Obernosterer. Schon in der Dürener Halle hatte er erhebliche Mühen, in Beuel hatte er gar nichts zu bestellen. Rolf Pütz war von seiner Mannschaft, insbesondere von Jille und Szkudlarczyk, sehr angetan. Der Schwachpunkt des Teams scheint das Damendoppel zu werden, das, wenn überhaupt, nur in Ansätzen harmonierte.

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