BC Düren will Ausbau der Jugendarbeit forcieren

Von: Hannes Schmitz
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Auf dem Weg zu einer erfolgrei
Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison: die Schülermannschaft des BC Düren mit Sebastian de Riese, Tanja Pütz, Michel Körfgen, Kim Bläser, Jan Feter und Jan Weber (von links). Es fehlt Vera Foto: Schmitz

Düren. Der 1. Badmintonclub Düren will den Ausbau seiner Jugendarbeit im Badmintonsport forcieren. Kooperationen mit einigen Schulen sind geplant und werden, wie BC-Vorsitzender Rolf Pütz erläutert, im Januar in eine entscheidende Phase gehen.

Vor allem in den offenen Ganztagsschulen und in den Grundschulen möchte der BC seine Sportart anbieten. Kleine „Talentnester” will der Club bauen, um den Nachwuchs zu fördern.

„Wir brauchen zunächst einmal viele Kinder und Jugendliche, die Badminton spielen wollen, um Talente für unseren Verein zu finden”, umreißt Rolf Pütz die Idee. Mit der Deutschen Olympischen Gesellschaft und dem Olympia-Stützpunkt Rheinland stehen Kooperationspartner bereit, die das Vorhaben stützen, damit die Aufgaben geleistet und eine gesunde Basis gefunden werden kann.

Das Grundprinzip wird aber sein, „früher auf die Kinder zuzugehen, um sie für den Badmintonsport zu gewinnen”. Eine Sportart, die Individualität und Teamfähigkeit fördert. Talentförderung bedeutet für den BC auf keinen Fall, die Breitenarbeit zu vernachlässigen. Der „Just for Fun”-Spieler ist genauso willkommen wie ein zukünftiges Ass, das vor allem in der Badminton-Schule gefördert werden kann.

Die Badmintonschule Düren wurde im August 2005 gegründet. Geleitet wird sie von A-Lizenz-Trainer Michael Biendarra, der im September 2011 die Nachfolge des DBV-Bundes-Stützpunkttrainers Stephan Kuhl angetreten hat. Als Co-Trainer stehen ihm der hauptverantwortliche Jugendtrainer des Vereins, Michael Pütz, sowie die Trainerin und Spielerin der zweiten Mannschaft, Reni Hasan, zur Seite.

Neben den wöchentlichen Kursen in der Badmintonschule finden in nahezu allen Ferien zusätzliche Lehrgänge statt. Der Vorteil der Schule: Sie steht allen Spielern der Region offen. Dank der konsequenten Arbeit von Spielern und Trainern stellten sich schon bald nach der Gründung die ersten Erfolge ein.

In der Nachwuchsarbeit glänzten in jüngster Vergangenheit schon einige Sterne am Dürener Badminton-Himmel. Jennifer Karnott und Lena Bonnie nennt Pütz als Beispiele, die schon auf beachtliche Einzel- und Mannschaftserfolge zurückblicken können.

Wer wie der BC Düren in der Zweiten Badminton-Bundesliga erfolgreich spielt, braucht einen „tragfähigen Unterbau”, wenn man länger und langfristig erfolgreich sein will, lautet die Vereinsphilosophie. Ein funktionierendes Breitensportangebot, um Talente zu sichten, der Aufbau von Mannschaften mit neun- bis elfjährigen, starke Schüler- und Jugendmannschaften, die dann über kurz oder lang, das Gerüst für die Seniorenmannschaften bilden.

„Da bleibt noch allerhand zu tun”, blickt Rolf Pütz zur Saisonhälfte ein wenig besorgt in die Runde. Die zweite Mannschaft spielt in der Oberliga und muss sich nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Regionalliga vorige Saison neu orientieren. Mit geschickten Maßnahmen setzen die Verantwortlichen alles daran, dass die Klasse gehalten werden kann, obwohl mit René Hassan eine Spitzenkraft nach ihrer schweren Schulterverletzung ausfällt.

Bei den Jugendmannschaften herrscht nach den Höhenflügen vergangener Spielzeiten derzeit eher „Tristesse”. Aber Rolf Pütz ist optimistisch, nach „Tiefen kommen auch wieder Höhen”. Und da blickt er in seiner Vaterrolle auch gerne auf die S1. Die Schülermannschaft rangiert in der Bezirksliga Süd auf Rang eins, im steten Wettkampf mit dem TC Kreuzau. Der Stammkader zeigt beachtliche Qualitäten mit einigen talentierten Spielern.

100 Jugendliche

Und wenn der BC-Vorsitzende über den gesamten Nachwuchsbereich blickt, kommt schon ein wenig Stolz hoch. Über 100 Schüler und Jugendliche spielen in den verschiedenen Trainingsstätten in der Stadt.
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