BC Düren bleibt auch 2016 vom Verletzungspech nicht verschont

Von: han
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Düren. Der Sieg über den BV Mülheim in der Hinrunde war der sportliche und emotionale Höhepunkt für den 1. BC Düren. Das Verletzungspech bleibt den Dürenern vor dem Rückspiel aber treu.

Endlich gab es einen Erfolg über den Dauerkonkurrenten aus Erst- und Zweitliga-Zeiten, der als Vizemeister von der Ruhr an die Rur kam. Jetzt steht das Rückspiel am Dienstag in der Mülheimer Halle ab 19 Uhr an und dieses keinesfalls unter einem günstigen Stern für den BC.

Der von Erkrankungen und Verletzungspech gebeutelte Club hat erneut einen Ausfall zu beklagen. Die Niederländerin Ilse Vaessen ist erkrankt und wird wohl erst Mitte Januar wieder an der Meisterschaftsrunde teilnehmen. Zunächst einmal ist das Damendoppel, das auf dem Weg in die „Gewinnzone“ war, geplatzt und im Mixed fehlt Wojciech Szkudlarczyk die Partnerin. Gerade das Gemischte Doppel hatte im Hinspiel Anteil am Erfolg. „Wenn man einen kleinen Kader hat, muss man mit solchen Unwägbarkeiten rechnen“, sagt BC-Vorsitzender Rolf Pütz, und weist auf eklatante Unterschiede hin. So zählen sechs Männer und vier Frauen zum Team des BV Mülheim, während der BC lediglich vier Männer und zwei Frauen in der Mannschaft hat

Für das Rückspiel ist nun guter Rat teuer, um vielleicht mit Glück ein Remis zu erreichen. Rolf Pütz setzt auf das Herrendoppel Wojciech Szkudlarczyk/Ruben Jille und Einzelspielerin Viktoria Slobodyanyuk, denen er Gewinnpartien zutraut. Skeptisch betrachtet er die Einzelspezialisten David Obernosterer und Kai Schäfer, der zuletzt eine starke Partie gegen Lüdinghausen bot. Der junge deutsche Nationalspieler glänzte in seinem Spiel. Vielleicht kann er seine Form halten, hofft man beim BC, und für eine Überraschung gegen einen gewieften Mülheimer Alexander Roovers sorgen, gegen den er im Hinspiel erst nach drei Sätzen verlor.

Ebenso erging es David Obernosterer, der im bisherigen Saisonverlauf nicht wirklich überzeugen konnte. Aussichtslos ist er gegen Dmytro Zavadski aber nicht.Aus der Not heraus werden Wojciech Szkudlarczyk und Viktoria Slobodyanyuk das Mixed bestreiten und wohl kaum Siegchancen haben. Gleiches gilt für das Damendoppel, das erst noch gefunden werden muss.

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