BC Düren: Beiwen Zhang verblüfft die Fans

Von: han
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Ein Glücksgriff für den BC Düren: das Herrendoppel Wojcieck Szkudllarczyk/Ruben Jille. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Darauf hatte der 1. BC Düren in der Badminton-Bundesliga lange warten müssen: Endlich gelang ein Sieg gegen den Deutschen Vizemeister BV Mülheim, der nach dem 2:4 und fast dreistündiger Spielzeit ziemlich konsterniert aus der Wäsche guckte. Dürens Vorsitzender Rolf Pütz war nach der Begegnung begeistert.

Die Mülheimer gewannen die beiden Herreneinzel, in denen der stark verbesserte David Obernosterer gegen Dmytro Zavadski mit 21:17,18:21 und 20:22 hauchdünn verlor. Dieses Schicksal widerfuhr Kai Schäfer, der zum ersten Male das Dürener Trikot trug und gegen Alexander Roovers mit 13:21, 21:11 und 19:21 das Nachsehen.

Schon der Auftakt der Begegnung mit den Doppelspielen war furios. Souverän war das Spiel von Beiwen Zhang und Ilse Vaessen, die beim 21:17 und 21:19 gegen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein für so viel Spannung sorgten, dass viele Dürener Fans im zweiten Satz des öfteren die Luft anhielten.

Sie schafftes aber das Kunststück, die Favoritinnen zu bezwingen. Die Partie zeigte aber auch, dass das Dürener Spiel ein anderes Niveau hat, wenn die 14. der Weltrangliste aus Las Vegas am Start ist. Dann ist das Damendoppel kein Glücksspiel. Vor allem ihre Doppelpartnerin Ilse Vaessen trumpft ganz anders auf, demonstriert enormes Selbstbewusstsein, was sie im Mixed erneut unter Beweis stellte.

Mit Wojciech Szkudlarczyk spielten sie die favorisierte Mülheimer Paarung Jorrit de Ruiter/ Johanna Goliszewsk beim 21:11 im dritten Satz förmlich an die Wand, nachdem es in den beiden ersten Sätzen 24:22 und 16:21 eher eng zugegangen war. Es war das entscheidende Spiel. 3:2 stand es für den BC, der auch das Herrendoppel mit den entfesselnd aufspielenden Wojciech Szkudlarczyk/Ruben Jille mit 21:13, 18:21 und 21:17 für sich entschied.

Zu diesen beiden Neuverpflichtungen kann sich der BC Düren nur beglückwünschen. BC-Vorsitzender Rolf Pütz machte keinen Hehl daraus, dass er bei den Beiden die Glückskarte gezogen hat.

Und da war noch der Auftritt von Bewein Zhang im Dameneinzel, die zu einer Vorführung ihrer Kontrahentin Lara Käpplein führte. Die gebürtige Singapurin verblüffte Gegnerin und Publikum mit einem Schlagrepertoire, das es in sich hatte.

Man konnte schon Mitleid mit der Mülheimerin haben, die entgeistert oder fassungslos so manchem Ball hinterher schaute und nach dem 3:21 aus ihrer Sicht im zweiten Satz „verletzungsbedingt“ aufgab. Rolf Pütz lobte die Mannschaft in den höchsten Tönen: „Sie spielte megastark.“ Auch das Publikum war begeistert. Die lange Spieldauer vergaß man.

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