Baustopp in der Oststraße ärgert Stadt und Anwohner

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Seit Wochen stehen die Bauarbe
Seit Wochen stehen die Bauarbeiten in der oberen Oststraße still. Gitter sperren die Durchfahrt auf der provisorisch wiederhergestellten Kreuzung mit Eschfeld und Gartenstraße. Foto: Abels

Düren. Viele Anwohner der Gartenstraße, des Eschfelds und natürlich der in erster Linie betroffenen Oststraße sind genervt. Sie müssen im Zuge der Kanalbauarbeiten seit Wochen Umwege in Kauf nehmen, um zu ihren Häusern zu gelangen. Was die Anlieger besonders ärgert: Seit Ende Juli stehen die Bauarbeiten still.

Schweres Gerät wurde mittlerweile ebenso abgezogen wie die Baucontainer. Nur die großen am Straßenrand liegenden Betonrohre lassen noch darauf schließen, dass hier noch etwas geschehen soll. Und natürlich die Gitter, die den provisorisch wiederhergestellten Kreuzungsbereich der drei Straßen absperren.

Nur wann? Arbeiter wurden seit Wochen nicht mehr gesehen. „Eigentlich hätten die Arbeiten schon am 16. August fortgesetzt werden sollen”, erklärt Heiner Wingels, Leiter des städtischen Tiefbauamtes. Anfang August hatte das beauftragte Unternehmen zwei Wochen Bauferien - mit der Bauverwaltung abgesprochen. Nur zurückgekehrt ist der Bautrupp nicht.

Der Grund: Bei zwei von neun nach der Auftragsvergabe notwendig gewordenen Zusatzleistungen sind sich Stadt und Bauunternehmen nicht einig geworden. Die Ansichten über den Umfang der Zusatzarbeiten und die dafür notwendigen Kosten gehen soweit auseinander, dass die Firma kurzerhand ihre Arbeiten gestoppt hat.

„Wir sind um Klärung bemüht”, spricht Wingels von einem ungewöhnlichen Schritt. Die noch offenen Fragen würden aus seiner Sicht keinen Baustopp rechtfertigen. Zwischenzeitlich hat die Stadt dem Unternehmer eine Frist gesetzt.

Bis zum Mittwoch, 31. August, sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Und wenn nicht? Zu möglichen Konsequenzen wollte sich Wingels gegenüber der DZ (noch) nicht äußern.

Klar ist aber auch: Die Bauarbeiten an der wichtigen Ost-West-Achse sollen so schnell wie möglich fortgesetzt werden, denn schon Ende November soll die Oststraße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ob dieser Zeitplan angesichts der Verzögerung noch eingehalten werden kann, ist aber bereits jetzt fraglich.

Der Leiter des Tiefbauamtes spricht von einer „mehr als ärgerlichen” Entwicklung, zumal die übrigen Bauarbeiten auf der Tangente voll im Zeitplan liegen. Nachdem der untere Bereich der Bonner Straße bereits in der vergangenen Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, sollen der obere Bereich der Bonnerstraße und der Bonner Platz Anfang Oktober folgen.
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