Düren - Bauhaus baut auf fast 100.000 Quadratmetern

Bauhaus baut auf fast 100.000 Quadratmetern

Von: Christoph Hahn
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Die Baugrube ist schon ausgehoben: Gestern starteten die Arbeiten am Bauhaus-Markt im Gewerbegebiet „Im Großen Tal” mit dem ersten Spatenstich auch offiziell.

Düren. Wer gerne Bagger- und Schaufelladerfahrern bei der Arbeit zusieht und verfolgt, wie spektakuläre Projekte Wirklichkeit werden, der hat ein neues Ziel - in Düren, unweit des Rurtalbahnhofs „Im Großen Tal”.

Ein Grundstück von 96.350 Quadratmetern, wovon 19.230 Quadratmeter Verkaufsraum werden: Das Vorhaben der Bauhaus-Kette zwischen den Stadtteilen Birkesdorf und Arnoldsweiler kann sich schon von den Ausmaßen her sehen lassen. Am Mittwoch erfolgte auf dem Areal der erste Spatenstich.

„Sieben Mal sind wir im Kölner Raum und zwei Mal in der Region Aachen vertreten - da ist es logisch, dass wir nach Düren müssen”, begründete Heinz Dieter Konrad, Geschäftsführer des Unternehmens für Nordrhein-Westfalen, die Entscheidung für den neuen Standort. Sein Bekenntnis zur Kreisstadt und ihrer ländlichen Umgebung untermauert der Manager, der eigenem Bekenntnis nach vor 33 Jahren „für einige Monate” in einem Dürener Kaufhaus gearbeitet hat, mit Zahlen: „33 bis 37 Millionen Euro” investiert Bauhaus in seine neue Filiale. 120 Menschen - die Ausschreibung der Stellen soll bald beginnen - sollen hier Lohn und Arbeit finden, zehn Auszubildende zudem ihre Lehre absolvieren.

In seiner Ansprache machte der Geschäftsführer aber noch andere Pluspunkte geltend: Der strategisch günstige Standort unweit von Autobahnabfahrt und Bahn-Haltepunkt zählt ebenso dazu wie der weite Einzugsraum. Eifel-Bewohner, Menschen aus dem Jülicher Land und Bürger aus nahe liegenden Kommunen wie Düren, Niederzier, Kreuzau und Merzenich: Sie alle sollen nach den Wünschen der Firmenlenker nach der Eröffnung „im Oktober oder November dieses Jahres” Parkplätze und Verkaufsräume des neuen Baumarkts nutzen.

Unter dem Dach des bald wohl derzeit größten Einkaufszentrums in Stadt und Kreis werden Kunden im Grunde mehrere Märkte vorfinden, darunter neben dem eigentlichen Bauhaus ein „Stadtgarten” mit Pflanzen nebst Zubehör und eine „Bäderwelt”. Besonderer Gag: eine „Drive-In-Arena”, bei der der Kunde mit dem Auto an den Regalen vorüberfahren und die Waren direkt ins Auto laden kann.

Bürgermeister Paul Larue begrüßte ausdrücklich die großformatige Neuansiedlung. Sein „herzliches Willkommen” verband der Rathaus-Chef mit einem Bekenntnis zu einer starken City: „Wir wollen die Dürener Innenstadt nicht anrühren”, sagte Larue, wie um alle Befürchtungen, das Projekt auf der grünen Wiese werde die mittelständische Struktur schädigen, aus der Welt zu schaffen. Dessen ungeachtet kann die Stadt wohl nach seinem Geschmack noch andere Investition vom Bauhaus-Format gebrauchen: „Wir sind offen für Investitionen”, sagte der Bürgermeister.
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