Baugebiet: 70 Grundstücke unweit der „Neuen Mitte“

Von: Jörg Abels
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Die Skater-Anlage soll versetzt werden, damit im Bereich rund um den Oberzierer Aschenplatz ein neues Baugebiet entstehen kann. Foto: Abels

Oberzier. Das Braun der Asche ist an den Seiten grünem Wildwuchs gewichen, die Tore sind zugewuchert: Seit der BC Oberzier über einen Kunstrasenplatz verfügt, wird der Ausweichplatz „Am Weiherhof“ von dem Fußballern auch in den Wintermonaten nicht mehr genutzt.

Für Bürgermeister Hermann Heuser Anlass genug, die Planungen für ein neues Baugebiet auf diesem zentralen Areal zwischen Niederzier und Oberzier, unweit der „Neuen Mitte“, zu intensivieren.

Erster Entwurf liegt vor

Ein erster Entwurf eines Bebauungsplans liegt bereits vor. Heuser schwebt vor, das gesamte bislang unbebaute Areal zwischen Schulstraße, Am Weiherhof und Wasserkall zu entwickeln – inklusive des Festplatzes, der Skater-Aanlage und des Bolzplatzes. „Wir prüfen derzeit, ob wie die Skater-Anlage nicht auf die andere Straßenseite auf das Schulgelände oder in den Freizeitpark versetzen können“, erklärt Heuser.

An einer Lösung für einen alternativen Festplatz werde derzeit gearbeitet. Kolportiert wird eine Ausweisung am Rande der Sportanlagen an den Drieschgärten. Der bisherige Fest- und Kirmesplatz darf aus Lärmschutzgründen ohnehin nur an vier Abenden im Jahr genutzt werden, aktuell nutzen ihn die Maigesellschaft und der BC Oberzier für sein Oktoberfest.

Den Oberzierer Ratsvertretern hat der Bürgermeister seine Überlegungen ebenso bereits vorgestellt wie Vertretern der benachbarten Gesamtschule Niederzier/Merzenich und des Fußballclubs. Alle stünden den Plänen grundsätzlich positiv gegenüber, betont Heuser. Auch Bodenuntersuchungen – auf dem Areal befand sich früher eine Tongrube – hätten keine negativen Befunde gebracht.

Entstehen könnten bis zu 70 Grundstücke, die dafür sorgen würden, dass Niederzier und Oberzier auch entlang der Kreisstraße weiter zusammenwachsen würden. „Wir würden mehr Kaufkraft in die Gemeinde holen und unsere Einwohnerzahl weiter steigern“, spricht Heuser von weiteren positiven Effekten. Es wäre sträflich, diese Chance nicht zu nutzen, zumal sich die Fläche bereits im Eigentum der Gemeinde befände.

Mehrfamilienhäuser

Auch die Baulücke auf dem Geländes des früheren Penny-Marktes an der K 2 zwischen den beiden Orten könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Die Gemeinde hat das Areal mittlerweile gekauft. „Hier könnte ich mir Mehrfamilienhäuser vorstellen“, erklärt der Bürgermeister. Damit könnte auch die steigende Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern bedient werden.

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