Winden - Bauarbeiten sorgen für großen Unmut in Winden

Bauarbeiten sorgen für großen Unmut in Winden

Von: sis
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Beklagen fehlende Informatione
Beklagen fehlende Informationen und befürchten Geschäftseinbußen: Mirjam Platzbecker und Ulrich Clemens. Auch an dieser Stelle soll noch das Schild „Anlieger frei” angebracht Foto: Sistemich

Winden. Unmut herrscht in Winden: Die Baumaßnahmen an der Maubacher Straße und ihre Folgen haben einen Beschwerdebrief und eine Unterschriftenliste zur Folge.

Seit Mittwoch wird an Hauptdurchfahrtsstraße Windens, der Kreisstraße 30, gearbeitet. In den kommenden maximal zwei Monaten wird parallel die alte Fahrbahndecke zwischen Grundschule und Ortsausgang Richtung Untermaubach durch einem Flüsterasphalt ersetzt, werden Verkehrsinseln umgebaut, zusätzliche errichtet, wird ein seit vielen Jahren geforderter Fußgängerüberweg in Höhe der Grundschule gebaut. Die Kosten betragen 500.000 Euro, finanziert aus dem Konjunkturpaket.

In dem Brief unter anderem an Landrat Wolfgang Spelthahn sprechen die Initiatoren Mirjam und Markus Platzbecker sowie Ulrich Clemens von einem „Schildbürgerstreich”, weil die Baustellen-Beschilderung dazu führte, dass Autofahrer gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen mussten, um zu Geschäften, Praxen, Betrieben oder ihren Häusern zu kommen. Sie sprechen von fehlender Information vor Beginn der Sanierungsmaßnahme, sorgen sich um die Sicherheit der Versorgung der Anwohner und die Schulwegsicherheit der Kinder, fürchten um die Existenz von Betrieben.

Inzwischen haben Windener in Eigenregie Schilder angebracht, dass die Zufahrt zu den Geschäften und Betrieben frei ist, hat der Kreis nach Hinweisen der Anwohner die Beschilderung verbessert, Kreuzungen an der Maubacher Straße freigegeben. Der Kreis betont: Anliegerverkehr wird im Rahmen der Bautätigkeit auf der Maubacher Straße zugelassen. Auf der Kelterstraße, Tempo-30-Zone und jetzt einzige Durchfahrtsstraße, wird zu allem Überfluss gerast, weil dort nicht mehr geparkt werden darf. Folge: Die Polizei kontrolliert.
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