Bauarbeiten an der Schoellerstraße sorgen für langen Rückstau

Von: Ines Kubat
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Kleine Baustelle, große Auswirkungen. Foto: Ines Kubat

Düren. Hunderte Meter lang stauten sich am Dienstag Autos und Lastwagen, die von der Autobahn in Richtung Kreisverkehr unterwegs waren, an der Kreuzung Schoeller-straße/Bismarckberg. Wegen einer Baustelle kurz vor der Ampel wurde die zweispurige Fahrbahn auf eine verengt, sodass nur wenige Autos die Grünphase zum Überqueren der Kreuzung nutzen konnten.

Im Auftrag der Telekom werden an diesem Verkehrsknotenpunkt Schachtabdeckungen ausgetauscht, erklärt Helmut Göddertz, Sprecher der Stadt Düren – und zwar nach und nach an vier Stellen. Deshalb wird die Geduld der Autofahrer auch in den kommenden Tagen weiter auf die Probe gestellt: Um kurz nach 7 Uhr beginnen die Arbeiten an der Baustelle – pünktlich also zum Berufsverkehr.

Eine Umleitung, sagt Göddertz, hätte bei dieser Baustelle aber keinen Sinn ergeben, weil dann einerseits der Verkehr inklusive Lastkraftwagen durch Wohngebiete geleitet werden müsste, und weil es sich andererseits laut Telekom lediglich um Tagesbaustellen auf einer Straßenseite handele.

Ob die einzelnen Abschnitte allerdings tatsächlich jeweils innerhalb eines Tages fertig werden, oder ob es bis Freitag, 13. November, zu dauerhaften Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich kommen wird, bleibt abzuwarten: Erst dann laufe die offizielle Frist aus, die die Stadt der Telekom für die Maßnahmen gewährt habe. Bis dahin müssen alle Asphaltlöcher wieder geschlossen sein.

Doch allein die erste Baustelle an der Schoellerstraße dauere nicht ein sondern zwei Tage, wie ein Baustellenmitarbeiter ankündigte. Erst Morgen wird der Verkehr dort wieder wie gewohnt fließen. Nächste Woche soll dann in Richtung Kreisverkehr die nächste Schachtabdeckung in Angriff genommen werden.

Keine Absprache

Im vergangenen Jahr erst wurden Bauarbeiten an der Schoellerstraße erledigt, und die dafür sogar zum Teil abgesperrt. In der Regel frage die Stadt vor solch größeren Eingriffen auch andere Beteiligte wie die Telekom oder die Stadtwerke, ob sie sich beteiligen wollen, damit man mehrere Maßnahmen in einem Rutsch machen kann, um Anwohner und Verkehrsteilnehmer nur einmalig zu belasten, erklärt der Sprecher der Stadt.

In diesem Fall sei eine solche Vereinbarung aber nicht getroffen worden.

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