Bald ein DORV-Laden im Grüngürtel?

Von: sps
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Düren. Können die Grüngürtel-Bewohner bald wieder die Dinge des täglichen Bedarfs vor der Haustür kaufen? Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich in den Räumen des ehemaligen Geschäfts gegenüber von St. Antonius etwas tut.

Nach Angaben der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft als Eigentümer gibt es mehrere Bewerber, die die Nahversorgung der Grüngürtel-Bevölkerung übernehmen wollen.

Als vor Monaten der kleine Supermarkt im Grüngürtel seine Pforten schloss, suchte die Wohnungsbaugesellschaft mit den Bewohnern nach einer Alternative. Man blickte zunächst in Richtung DORV-Laden. Die Abkürzung steht für „Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung” und funktioniert beispielsweise in Barmen.

Ein Gutachten hat nun die Realisierungsmöglichkeit bestätigt. In einer Bürgerbefragung hat die Wohnungsbaugesellschaft die Bedürfnisse der Bewohner erfragt. Die meisten Einsender haben sich ein Mietercafé gewünscht. Und auch einen Diskretionsraum für vertrauliche Gespräche, beispielsweise mit dem Bezirksbeamten der Polizei. Natürlich rangiert der Wunsch nach einer Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs außerhalb des Großeinkaufs an erster Stelle.

Die Wohnungsbaugenossenschaft prüft jetzt die Bewerbungen. Wenn alles gut läuft, könnte Ende Oktober die Einrichtung des DORV-Marktes in greifbare Nähe rücken.

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