Bahnhofsvorplatz von Langerwehe soll ein völlig neues Gesicht bekommen

Von: nh
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Wird völlig „umgekrempelt” und ist dann für Autos tabu: der Bahnhofsvorplatz wird eine vorzeigbare Visitenkarte für Langerwehe. Foto: Holthoff

Langerwehe. Er ist alles andere als eine Visitenkarte, beim besten Willen keine einladende Eingangsadresse: der Bahnhofsvorplatz, den die Gemeinde vor rund zwei Jahren von der Deutschen Bahn mit erworben hat.

Wenigstens wissen Bahnkunden wieder, was die Uhr geschlagen hat, auch wenn ihnen dies bei den zahllosen Zugverspätungen wenig weiterhilft: Der über Nacht verschwundene Zeitmesser hängt dank privater Sponsoren und der Mithilfe der I. V. Pro Langerwehe wieder am Bahnhofsgebäude. An seiner Zuverlässigkeit gibt es nichts zu deuteln: Funk gesteuert, geht er immer sekundengenau.

Was mit dem Vorplatz geschehen soll, hat die Gemeindeverwaltung in verschiedenen Gesprächen mit der Kölner Bezirksregierung erörtert. Die ist mit im „Boot”, weil die Visitenkarte ohne deren Zuschüsse nicht schöner werden kann. Der Gemeinde winken satte 90 Prozent, wenn der Ausbau des südlichen Bahnhofsvorplatzes im Rahmen des längst fertigen P&R-Platzes an der Leo-Höxter-Straße gefördert wird.

Deshalb hat die EVS Eschweiler schnell ein Konzept auf den Tisch gelegt. Danach soll der direkte Bahnhofsvorplatz als Pflasterfläche mit etwas Grün umgestaltet werden und nur eine kleine Zufahrt für Feuerwehr- und Rettungswagen zu den Gleisen erhalten. Von der Bahnhofstraße aus würde man das Areal über kleine Treppen erreichen. Für Autos ist es also nach dem Umbau tabu.

Die sollen auf das benachbarte, jetzt provisorische Gelände weichen. Dort sind neun Parkplätze, eine Behindertenstellfläche sowie sechs so genannte Kiss&Ride-Plätze (nur kurzes Anhalten, damit Bahnkunden aus- oder einsteigen können) geplant; davor sechs Moped-/Motorradstellplätze zwischen Bahnhofsgebäude und Grünanlage; 15 überdachte Fahrradstellplätze entstehen am anderen Ende am ehemaligen Stellwerk (heute Relaisraum).
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