Düren - Bagger räumen Platz der Behelfsbrücke frei

Bagger räumen Platz der Behelfsbrücke frei

Von: Jörg Abels
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Unterhalb der Schoellerstraße
Unterhalb der Schoellerstraße (r.) haben die Erdarbeiten für die während des Neubaus der Eisenbahnbrücke benötigte Behelfsbrücke begonnen. Tonnenschwere Fundamente müssen beseitigt werden. Foto: Abels

Düren. Keine Baumaßnahme ohne Kampfmittelsondierung: Das gilt auch für den bevorstehenden Bau einer zweispurigen Behelfsbrücke für die B 56 über die Eisenbahnstrecke Köln-Aachen.

Bereits im kommenden Jahr soll die Konstruktion die marode Brücke am Beginn der Schoellerstraße entlasten und den stadteinwärts fließenden Verkehr aufnehmen, bevor das in den 1950er Jahren errichtete Bauwerk in den Osterferien 2014 komplett abgerissen wird. Während der Zeit des Neubaus stehen dann für den Verkehr in beide Richtungen nur noch zwei statt der bislang vier Fahrspuren zur Verfügung.

Auf unliebsame Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg ist der Landesbetrieb Straßen NRW unterhalb der Schoellerstraße in den vergangenen Tagen zwar noch nicht gestoßen, dafür aber auf das eine oder andere an dieser Stelle nicht vermutete „Bohrhinderniss”.

Klaus Erdorf von der Aachener Niederlassung des Landesbetriebs spricht unter anderem von einem Schacht und dem Fundament eines alten Wasserturms. Tonnenschwere Hinterlassenschaften zum Teil aus Beton, die mit schwerem Gerät entfernt werden müssen, damit die Sondierung fortgesetzt werden kann.

Und die Zeit drängt. Die Zustimmung der Deutschen Bahn vorausgesetzt, würden die Planer am liebsten bereits Ende November/Anfang Dezember die Behelfsbrücke über die Schienen schieben. „Wir haben bei der DB drei Sperrpausen beantragt”, erklärt Klaus Erdorf.

In den kommenden Tagen will die DB mitteilen, ob die Straßenbauer bereits Ende November oder aber erst Anfang Januar oder Mitte Februar 2013 tätig werden können.

Und bis es soweit ist, haben die Straßenbauer noch alle Hände voll zu tun. Nicht nur die Behelfsbrücke selbst muss neben der Tankstelle erst noch im Baukastenprinzip montiert werden, vor allem müssen links und rechts der Bahngleise noch zwei sogenannte Verbundkästen aus Stahl und Holz errichtet und verfüllt werden, auf denen die Ersatzbrücke später liegen wird.

Ist die Behelfsbrücke montiert, muss sie noch an die bestehende Fahrbahn angebunden werden. Arbeiten, die nach Auskunft von Klaus Erdorf sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen, bevor die Fahrzeuge rollen können und damit der erste Abschnitt des ambitionierten Verkehrsprojekts abgeschlossen ist.
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