Badminton: Düren schafft die Revanche gegen Lüdinghausen

Von: kte
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Ruben Jille (l.) und sein Doppel-Partner Jelle Maas. Foto: kte

Düren. Im Hinspiel verlor der 1. BC Düren noch das Duell beim SC Union Lüdinghausen mit 3:4. „Diese offene Rechnung ist beglichen“, bejubelte BC-Vorsitzender Rolf Pütz den 4:3-Sieg in der Halle des Berufskollegs Nelly-Pütz.

„Das war mit Sicherheit kein Selbstläufer“, weiß Pütz, dass Lüdinghausen – ersatzgeschwächt – noch ein harter Brocken ist. Der Gast hatte Sepher Eivani aus der zweiten Mannschaft für das zweite Männer-Einzel und das zweite Männer-Doppel nachnominiert, ansonsten allerdings eine Top-Badminton-Formation zusammen. Da sich Eivani aber früh verletzte – im ersten Satz des Doppels beim Stand von 6:0 für den 1. BC Düren – und ausschied, wurden die Begegnungen 3:0 für die Rurstädter gewertet.

„Wir wünschen dem Jungen eine schnelle Genesung. Hoffentlich hat er sich nicht schwerer verletzt“, meinte Pütz. Durch einen 3:1-Erfolg (11:8, 14:12, 8:11, 11:8) im ersten Männer-Doppel, einem knappen Duell auf spielerisch hohem Niveau, führte Düren so schon früh 3:0 in der Gesamtwertung. Der Totalausfall von Maria Ulitina kostete die Dürener jedoch zwei Punkte, die angesichts Ulitinas Leistungsvermögen hätten möglich sein müssen. Bereits beim Frauen-Doppel machte sie keine gute Figur. Cheryl Seinen konnte trotz aller Bemühungen die Niederlage (6:11, 9:11, 11:6, 4:11) gegen Karin Schnaase/Yvonne Li nicht abwenden. Im Einzel gegen die junge Li zeigte Ulitina noch weniger (7:11, 8:11, 6:11). Damit scheint der Knoten bei der Ukrainerin immer noch nicht geplatzt zu sein. Sie hinkt weiterhin ihrer starken Olympia-Form hinterher.

Zum Mann des Tages avancierte währenddessen Jelle Maas. Nach seinem überzeugenden Auftritt im Doppel mit Ruben Jille gegen Ruud Bosch/Nick Fransman, trumpfte er auch mit Cheryl Seinen in einem spannenden Mixed gegen Robert Blair/Schnaase auf. Über vier Sätze (11:7, 12:10, 10:12, 14:12) hielten die Zuschauer an der Zülpicher Straße den Atem an. Nach dem letzten Ballwechsel brandete Jubel auf: der Sieg war dem 1. BC Düren nicht mehr zu nehmen. Nun richtete sich der Fokus auf das letzte Kräftemessen der beiden Bundesligisten.

Dürens Kai Schäfer forderte Lüdinghausens Fransman heraus. Und nach einem harten Kampf über fünf Sätze (12:10, 11:13, 11:6, 8:11, 10:12) musste sich Schäfer dem Niederländer geschlagen geben. „Da war viel Pech dabei“, fühlte Pütz mit Schäfer mit. In der Tabelle rutschte der BC auf den zweiten Rang ab. Ein Umstand, der sich am Samstag, 21. Januar, schon wieder ändern lässt. „Dann kommt es zum Derby gegen Refrath“, freut sich Rolf Pütz bereits. Ab 15 Uhr empfängt Düren den neuen Spitzenreiter Refrath.

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