Badminton: Düren besiegt den Primus ein zweites Mal

Von: kte
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Steht mit dem 1. BC Düren im Viertelfinale der Badminton-Bundesliga: Mark Caljouw. Foto: kte

Bischmisheim/Düren. Dass der 1. BC Düren den 1. BC Bischmisheim – über Jahre hinweg in der Badminton-Bundesliga das Maß aller Dinge – zweimal in einer Spielzeit schlagen würde, hätte wohl lange Zeit niemand für möglich gehalten. Ohnehin spielte Düren mit Platz drei eine beachtliche Hauptrunde – es ist das beste Ergebnis der Vereinshistorie.

Schon der Erfolg im Hinspiel sorgte für ein Aufhorchen. Das 4:3 in der Turnhalle des Nelly-Pütz-Berufskollegs bedeutete – gepaart mit dem 6:1-Auswärtserfolg in Trittau – die „Herbstmeisterschaft“. Nun glückte ein 4:3 in Bischmisheim – „und ein 5:2 war im Bereich des Möglichen“, sagt Rolf Pütz, der BC-Vorsitzende.

„Ich betrachte diese Spielzeit gerne in drei Phasen“, sagt Pütz und beginnt eine deutlich nüchterne Analyse. „Die erste Saisonhälfte, in der wir uns in einen Rausch gespielt haben und am Ende tatsächlich Erster wurden. Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Dann kam die Rückrunde, in der wir lange Zeit auf Kai Schäfer, unsere Nummer 1 im Männer-Einzel, verletzungsbedingt verzichten mussten – und wir haben uns dennoch mehr als gut aus der Affäre ziehen können.

Mit 34 Punkten stehen wir nur ganz knapp hinter Bischmisheim, das 36 Zähler hat, und Refrath, das mit 37 Zählern die Saison auf dem ersten Platz abgeschlossen hat“, erklärt Pütz seinen Blick auf den bisherigen Saisonverlauf. Die entscheidende Sequenz des Spieljahres steht Pütz zufolge nun bevor: „Diese dritte Phase bedeutet für uns die erstmalige Teilnahme an den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft.“

Zunächst Heimrecht

Das Play-off-Viertelfinale bestreiten die Rurstädter – als Drittplatzierter der Hauptrunde mit Heimrecht – an der Zülpicher Straße gegen Mülheim. Die Begegnung ist für den 9. April, 17 Uhr, angesetzt. „Wir möchten uns für das ‚Final Four‘-Turnier qualifizieren“, gibt Pütz die Zielsetzung vor.

Ein Glück, dass Kai Schäfer am Doppel-Spieltag gegen Bischmisheim und Trittau sein Comeback geben konnte. „Der Junge war völlig platt, hat aber seine Spiele gewonnen und so eine optimale Vorbereitung für die Play-off-Spiele mitmachen können“, weiß Pütz, dass Schäfer in Top-Form wichtig für ein Weiterkommen ist.

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