Düren - B56n: Keine Zusage vom Ministerium

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B56n: Keine Zusage vom Ministerium

Von: cl
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rachelbu
20.000 Fahrzeuge fahren pro Tag über die B56 in Düren. Die Belastung der Anwohner ist groß. Dürener Politiker aller Couleur kämpfen deshalb für die geplante Ostumgehung (B56n). Foto: Lammertz

Düren. Ein eher ernüchterndes Schreiben hat der Dürener CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel jetzt aus dem Bundesverkehrsministerium erhalten.

Rachel hatte Mitte Februar in einem Brief an Minister Peter Ramsauer eindringlich auf die Notwendigkeit einer schnellstmöglichen Realisierung der Dürener Ostumgehung (B56n) hingewiesen und um Unterstützung des Ministeriums für die Finanzierung gebeten. Finanzielle Zusagen seien zum gegenwärtigen Planungsstand nicht möglich, heißt es im Antwortschreiben des Ministeriums.

Ramsauers Staatssekretär Enak Ferlemann erklärt in dem Brief an Rachel zwar, das Verkehrsministerium unterstütze das Dürener Anliegen grundsätzlich. Es bestehe zum einen aber noch kein Baurecht für die B56n, zum anderen gebe es nach dem Auslaufen der Konjunkturprogramm-Mittel in Nordrhein-Westfalen wie in vielen anderen Ländern für neue Straßenbaumaßnahmen nur noch einen geringen finanziellen Spielraum.

Rachel will weiter für die Ostumgehung kämpfen. Die B56 habe für Düren hohe Priorität, betont der Parlamentarische Staatsseretär im Forschungs- und Bildungsministerium. Dies werde durch den Konsens im Stadtrat und durch die parteiübergreifenden Aktivitäten aller Dürener Bundes- und Landtagsabgeordneten dokumentiert.

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