B56: Kurvenbegradigung kostet eine Million Euro

Von: gkli
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Bei Froitzheim begradigt der Landesbetrieb Straßenbau bis Ende Juli die B 56 auf einer Länge von einem Kilometer. Foto: Klinkhammer

Froitzheim. Von Weitem betrachtet erinnert die Baumaßnahme am Ortsrand von Froitzheim ein wenig an eine Landebahn für Außerirdische mitten auf freiem Feld. Tatsächlich handelt es sich aber um den Neubau eines Teilstücks der Bundesstraße 56, der unter die Rubrik „Kurvenbegradigung“ fällt.

„Begonnen haben wir mit der Maßnahme Anfang März, Ende Juli möchten wir mit den Arbeiten fertig sein,“ erklärt Projektleiter Andreas Groß vom Landesbetrieb Straßenbau NRW in Euskirchen. Das neue Teilstück soll ein Ersatz für das bisherige Kurvenstück der B 56 werden und am neu gebauten Kreisverkehr enden.

Dieser Kreisel besitzt einen „vierten Ast“, der noch nicht belegt ist und derzeit noch mit einer rot-weißen Barke abgesperrt ist. Dort soll irgendwann einmal die B 56 weiterlaufen und den Ort Soller umgehen. „Doch für das sechs Millionen Euro teure Projekt hat der Bund noch keine Finanzmittel freigestellt, wir hoffen allerdings auf grünes Licht in den kommenden Jahren“, betont Groß. „Der Planfeststellungsbeschluss liegt vor, somit ist Baurecht gegeben.“

Das jetzt im Bau befindliche Teilstück der B 56 wird 7,50 Meter breit und ein Kilometer lang. Die Maßnahme wird eine Million Euro kosten.

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