Austellung: Tiere und Landschaften in der Eifel

Von: ale
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Edith Cremer, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Heimbach, wünschte Udo Bongards Ausstellung die gebührende Beachtung und viel Erfolg. Foto: Anneliese Lauscher.

Heimbach. Zu den Tieren in der großartig-herben Eifellandschaft fühlt man sich versetzt, an einen sprudelnden Bach, auf eine Vennwiese oder in eine Birkenlichtung – wenn man die Ausstellung im Haus des Gastes in Heimbach besucht. Udo Bongard hat seine Bilder mitgebracht und will damit die Gäste in Heimbach erfreuen.

Er kommt aus Simmerath-Steckenborn und bezeichnet sich selbst als Liebhaber der Tiere und Landschaften in seiner Heimat; da findet er die Themen für seine in Öl gemalten Bilder.

Jedes Detail ist ihm wichtig: Die Wildkatze, die sich in einem Gestrüpp von Gräsern unter einer Fichte versteckt, trägt ein unglaublich fein gezeichnetes Fell, das silbern, weiß und fahlgelb glänzt.

Oder das scheue Reh, das sich hinunter beugt, um aus einem glitzernden Bach zu trinken, scheint zu genießen und dabei trotzdem auf der Hut zu sein; es steht in einer steilen Böschung, und dem Maler ist jeder Wassertropfen, jeder Grashalm der Aufmerksamkeit und der Mühe wert.

Wenn er auch diesmal zeitgleich zwei Bilder bei der „MoVo“ in Halberstadt ausstellt, wo es um „Moderne Vogelbilder“ geht, so zeigt er in Heimbach doch noch seinen Eisvogel, einen kecken Kerl, der auf einem bemoosten Ast sitzt und dessen Federkleid in Orange und Blau leuchtet.

Die „Stille am Morgen“ hat der Maler intensiv empfunden und gibt seine Eindrücke an den Betrachter weiter: Heuballen liegen auf einer Wiese im Morgendunst, die Sonne schickt erste Strahlen in den Himmel, der sich in Gelb, blassem Lila und Rotbraun zu färben beginnt.

Edith Cremer, die Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Heimbach, begrüßte Udo Bongard und die Gäste bei der Vernissage am Sonntagmittag. Sie freue sich über diese Ausstellung, sagte sie, und bewundere die ausdrucksstarken Bilder, die mit viel Liebe zum Detail und großem Können entstanden seien.

Edith Cremer hofft, dass viele Besucher sich Zeit nehmen, um mit Muße durch die Ausstellung zu gehen. Diese ist noch bis zum 7. September geöffnet, und zwar täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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