Ausstellung „Vivace“: Bilder des Lebens sollen Mut machen

Von: Bruno Elberfeld
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Gisela Hannes, Dr. Christina Klosterhalfen und Thea Schmitz stellen im Haus des Gastes aus. Foto: bel
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Foto: sind bis zum 22. Mai im Haus des Gastes zu sehen, morgens von 10 bis 12 und nachmittags von 14 bis 17 Uhr.

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Foto: sind bis zum 22. Mai im Haus des Gastes zu sehen, morgens von 10 bis 12 und nachmittags von 14 bis 17 Uhr.

Heimbach. „Die Schreckensbilder, die lange Zeit weit weg von Deutschland und Europa waren, sind ganz nahegekommen.“ So erklärte Dr. Christina Klosterhalfen das Motto „Wir malen das Leben“ der diesjährigen Ausstellung der Gruppe Vivace im Heimbacher Haus des Gastes.

Flüchtlinge in den Städten und Dörfern könnten ein Lied davon singen, was tagelanges Bombardement, Hunger, Flucht und Tod bewirken.

In ihren Bildern fordern die drei Frau – Christina Klosterhalfen, Gisela Hannes und Thea Schmitz – dazu auf, dass man sich trotz allen Elends nicht unterkriegen lassen darf, dass man dem Leben alle Chancen einräumen muss.

Das Lieblingsbild von Christina Klosterhalfen ist der Buchfink, der träumerisch auf einer Fantasieblume mit großen, bunten Blättern sitzt und seine Welt betrachtet. Gemalt ist dieses Bild auf Wildseide, die dem Ganzen einen glänzenden Eindruck verleiht. Dieses Werk sowie Vögel wie der Reiher im Flug oder ein Porträt von Papst Johannes Paul II. neben dem aktuellen Papst Franziskus, sind Verfechter des Lebens. Dazu kommen eindrucksvolle Bilder von ihren Reisen, etwa die „Mezquita-Catedral de Córdoba“ oder sich auftürmende Eisschollen. Alles lebt und ist in Bewegung.

Ihre Mitstreiterin Thea Schmitz liebt Rosen in allen Farben, an allen Standorten. Eine düstere Großstadtschlucht in Öl, ausdrucksvolle Stillleben in kräftigen Farben, Gefahren auf Segelbooten auf dem Meer, Porträts von Menschen und Tieren aus der Umgebung sind für die Malerin wie ein Tagebuch, in dem sie Ereignisse und Begegnungen festhält.

Die Dritte im Bunde ist Gisela Hannes. Sie malt nach Vorlagen, bevorzugt Tierporträts von Lebewesen aller Kontinente, ob es der Büffel, der afrikanische Elefant oder der einheimische Schimmel sind. Hannes verwendet Materialien nach Motivlage. So kommt es sehr oft zu Mischtechniken. Damit der weiße Streifen im mächtigen Schädel des Büffels auch richtig erscheint, muss Kreide her. Doch auch eine große Winterlandschaft mit Fluss und strammstehenden Buchen geben Eindrücke von Hannes‘ akribischer Arbeitsweise. Lustige Raben mit gespreiztem Gefieder animieren zum Lachen.

Die Bilder sind bis zum 22. Mai im Haus des Gastes zu sehen, morgens von 10 bis 12 und nachmittags von 14 bis 17 Uhr.

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