Düren - Ausstellung „Sichtweisen” im Komm

Ausstellung „Sichtweisen” im Komm

Von: kel
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Mit ihrer Glasskulptur „Die v
Mit ihrer Glasskulptur „Die versunkene Kathedrale” interpretiert Hiltrud Schieffer die gleichnamige musikalische Komposition des französischen Künstlers Claude Debussy. Foto: kel

Düren. Gleich mit zwei Traditionen haben die Ausstellungsmacher im Komm nach eigenen Angaben gebrochen: Zum einen stellt mit der Nideggenerin Hiltrud Schieffer erstmals eine Nicht-Dürenerin aus.

Zum anderen sind die Exponate erstmals keine Kunst, die an den Wänden hängt, sondern Glasskulpturen, die frei im Raum aufgestellt sind.

Diese Kunstwerke müssen unter anderem einige Zeit bei höchsten Temperaturen in einem Brennofen überstehen. Umso verblüffender ist der kühle Charakter der meist mehrfarbigen Glasplastiken. Getreu dem Motto der Ausstellung „Sichtweisen” forderte Laudatorin

Margret Hanuschkin die Besucher der Ausstellungseröffnung auf, um die Kunstwerke herumzugehen und die wechselnde Eindrücke einzufangen. Mischa Ruhr untermalte die Ausstellungseröffnung mit Saxophonmusik.

Margret Hanuschkin stellte die Werke und die Künstlerin auf eine sehr persönliche und warme Art vor, die erfreulich von üblichen Laudationen abwich. Sie wies darauf hin, dass die meisten der im Komm ausgestellten Plastiken sich auf Kompositionen des Franzosen Claude Debussy beziehen und nach dessen Werken betitelt sind. Debussys Geburtstag jährt sich im August zum 150. Mal.

„Ich weiß, dass Debussy sich selbst von Gedichten und Geschichten zu seinen Kompositionen inspirieren ließ. Was ich jetzt mache, ist also eine Art Reinterpretation”, erläuterte Künstlerin Hiltrud Schieffer.

Eine besondere Form der Glaskunst erschließt sich dem Besucher im Obergeschoss. Dort kombiniert Hiltrud Schieffer unter dem Motto „Farbe in Bewegung - Bewegung in Farbe” einen Videofilm mit einer Glasinstallation.

Die im Komm ausgestellten Werke, an denen die Künstlerin bis zu drei Wochen gearbeitet hat, sind auch zu Preisen von 500 bis 1200 Euro zu erwerben. Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Juli zu sehen.
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