Ausstellung mit seltenen Büchern der Buchdruckerkunst

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Noch bis zum 25. März geben in der Dürener Stadtbücherei seltene Bücher und Einzelblätter Zeugnis der frühen Buchdruckerkunst.

Düren. Eine Ausstellung mit seltenen Büchern und Einzelblättern aus der Frühzeit der Buchdruckerkunst wird derzeit unter dem Titel „Das gedruckte Wort Gottes – Bibeln am Beginn der Neuzeit zwischen Schrift und Druck“ in der Stadtbücherei Düren gezeigt.

Die zum Teil bunt illustrierten Werke werden im Original oder als Faksimile präsentiert und stammen aus der privaten Sammlung des Aacheners Hans-Peter Viechtbauer sowie aus dem Bestand des Stadt- und Kreisarchivs Düren. Als eine „Ausstellung mit bibliophilen Kostbarkeiten“ bezeichnete der stellvertretende Bürgermeister, Thomas Floßdorf, die Präsentation in seiner Eröffnungsansprache, die zeitlich gut zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ und örtlich gut zu einer Papierstadt wie Düren passt.

Und in der Tat sind die in der Stadtbibliothek zu sehenden Buchexemplare und Dokumente außergewöhnlich, zeigen sie doch die hohe Kunst des Buchdruckens vor mehr als 500 Jahren. Damals breitete sich die Erfindung des Buchdrucks sehr schnell aus, erläuterte Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, ehemaliger Leitender Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek Köln, in seinem Eröffnungsvortrag.

So gab es bereits im 15. Jahrhundert über 250 Druckereien im Land. Oft verwendete man aber noch Pergament statt Papier zum Druck und Illustrationen wurden anschließend manuell farbig ausgemalt. Das heute bekannteste Druckwerk aus der frühen Neuzeit, die Gutenberg-Bibel, wurde in der Druckerwerkstatt von Johannes Gutenberg in Latein gedruckt. Hiervon entstanden etwa 180 Exemplare.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. März zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei Düren zu sehen.

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