Düren - Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum: „99 Frauen und Du“

Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum: „99 Frauen und Du“

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Sie erwarten viele Besucher zur neuen Ausstellung: Phoebe More Gordon (v.l.), Jeannine Bruno und Markus Mascher vom Leopold-Hoesch-Museum sowie Andrea Kenter, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, und Christina van Essen, Frauenbeauftragte der Stadt Düren.

Düren. Anlässlich des Internationalen Gedenktages „Nein zu Gewalt an Frauen“ zeigt das Frauenbüro der Stadt Düren in enger Kooperation mit dem Runden Tisch gegen Gewalt an Frauen des Kreises Düren sowie mit dem Leopold-Hoesch-Museum eine Foto-Ausstellung unter der Überschrift „Die Hälfte des Himmels – 99 Frauen und Du“, die bis zum 18. Dezember zu sehen sein wird.

Die Schau wird bewusst am morgigen Freitag eröffnet: Denn der Internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ richtet sich gegen alle Formen von Gewalt, physische und psychische. „Ein gesellschaftsrelevantes Thema“, betont Andrea Kenter, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises. Die Idee, zum Gedenktag die Ausstellung nach Düren zu holen, entstand beim Runden Tisch gegen Gewalt an Frauen des Kreises Düren.

99 Porträts von Frauen werden gezeigt – darunter solche, die schon einmal Opfer von Gewalt waren.

Allen porträtierten Frauen wurden fünf Fragen gestellt: Wo-rauf bist du in deinem Leben stolz? Was ist für dich das Schöne daran, eine Frau zu sein? Was empfindest du als Nachteil? Kennst du jemanden, die mit Gewalt oder sexueller Gewalt in Berührung gekommen ist? Die gute Fee erfüllt dir drei Wünsche: Was muss sie tun, damit unsere Kinder – die Mädchen und die Jungen – ohne Angst und in Würde groß werden können?

Über Audio-Guides können die Besucher Gesprächsauszüge aus diesen besondern Interviews hören.

„Die Porträts zeigen Frauen nicht als Opfer, sondern betonen ihr Selbstbewusstsein und ihre Lebensfreude“, erläutert Frauenbüroleiterin Christina van Essen. „Die Ausstellung ist all denen gewidmet, die sich nicht trauen, an die Öffentlichkeit zu gehen und macht ihnen hoffentlich Mut“, fügt sie hinzu.

Jeannine Bruno, Leiterin der Werkloge des Leopold-Hoesch-Museums, ist sehr gespannt auf die Fotos. „Gewalt ist für jeden Menschen ein Thema, viele sind be-troffen, der Austausch darüber wichtig.“

Die Ausstellung, die von der Sparkasse Düren unterstützt wird, ist durch die Audio-Guides selbsterklärend und sei deshalb auch für Schulklassen und Gruppen geeignet, versichern die Veranstalter. Der Eintritt ist frei.

Eröffnung mit der Kuratorin

Die Eröffnung findet am morgigen 25. November ab 18 Uhr im Museum im Beisein von Carmen Heller-Macherey, stellvertretende Bürgermeisterin, statt. Dr. Renate Goldmann, Direktorin des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums, Frauenbeauftragte Christina van Essen sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Düren, Andrea Kenter und die Kuratorin werden in die Ausstellung einführen. Auch Kuratorin Annette Schiffmann wird vor Ort sein und den Besuchern ihre Fragen beantworten.

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