Nörvenich - Ausstellung: Großes wird im Kleinen sichtbar

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Ausstellung: Großes wird im Kleinen sichtbar

Von: bel
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Schlossherr Joe F. Bodenstein, Künstlerin Dr. Birgit Sewekow und Laudator Professor Dr. Hermann Schäfer (v.l.) eröffneten die Ausstellung. Foto: Bruno Elberfeld

Nörvenich. Dr. Birgit Sewekow zeigt zum vierten Mal einen Teil ihrer Kunstwerke auf Schloss Nörvenich. Dieses Mal ist es ein neuerlicher Höhepunkt, denn es sind nahezu 300 Exponate, Skulpturen aus Ton und Bronze, Gemälde auf allen möglichen Trägern von Leinwand über Glas und Kupfer und Papier, die sie in den vergangenen zehn Jahren geschaffen hat.

Laudator Professor Dr. Hermann Schäfer, Gründungspräsident der Stiftung „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, beschrieb das Leben Birgit Sewekows als einen Spagat zwischen der Physikerin und der Künstlerin.

Die Gemeinsamkeit“, zitierte Schäfer eine Aussage der Künstlerin, „sehe ich darin, dass sowohl in der Physik als auch in der Kunst ‚Das Große im Kleinen als auch das Kleine im Großen‘ sichtbar wird.“ Der Laudator erklärte diesen Satz zu den philosophischen Rätseln, zu den Fragestellungen in griechischen Mythen, an die vielen Geheimnisse, die die Naturwissenschaften noch immer verbergen.

Der berufliche Werdegang der Ausstellerin kann Erkenntnisse liefern. Nach erfolgreicher Promotion im Fach Physik wandte sich Birgit Sewekow der Kunst zu, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz.

In diesen beiden Welten erkannte Birgit Sewekow, erklärte der Laudator, dass Natur und Kunst so etwas wie Schwestern sind. Beide erschließen sich den menschlichen Sinnen in der Betrachtung. Nach der Erkenntnis folgen das Messen und Experimentieren, das Handhaben mit Ver- und Bearbeitung des betrachteten Gegenstands.

Überprüft werden können die Aussagen von Professor Schäfer im Schloss Nörvenich zur Genüge, die Betrachter sollten wohl Zeit mitbringen für die Gemälde in Acryl, Öl, Aquarellen, Gouache oder Mischtechniken, die vielen Zeichnungen, klein- bis großformatig, den bearbeiteten Fotos. Glasmalerei und Bleiverglasung, Gemälde auf Kupfer, Marmor, Samt und vielen anderen Stoffen verblüffen.

Die Themen entnimmt Birgit Sewekow dem Ambiente, der Natur, der Architektur. Ins Auge fallen die Werkzyklen aus der griechischen und prähistorischen Mythologie. Ein Ziel von Birgit Sewekow ist es, Natur und Kunst zueinander zu führen, Momente der Bewegung, beobachtbar in der Physik, dargestellt in der Kunst, als ein Ganzes zu sehen. Begrüßt wurden die Gäste der Vernissage von Schlossherr Joe F. Bodenstein.

Die Ausstellung ist bis zum letzten Sonntag im September zu sehen Die Öffnungszeiten sind an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr, oder nach Vereinbarung unter Telefon 02426/4632 oder Telefon 0228/651208.

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