Ausstellung: Formen und Gestalten „Mit Leib und Seele“

Von: Bruno Elberfeld
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Künstler des Künstlerstammtisches Konstrukt sowie Mitarbeiter des Katholischen Bildungsforums eröffneten die Ausstellung „Mit Leib und Seele“. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Das Motto „Mit Leib und Seele“, unter dem die sechs Künstler des Dürener Künstlerstammtischs Konstrukt ihre Gedanken und Gefühle, ihre individuelle Sicht der Welt in Kunstwerke umgesetzt haben, ist auch für den Betrachter eine Herausforderung.

Er muss sich Zeit und Muße nehmen, die Werke der Kunstschaffenden zu betrachten, um sie für sich interpretieren zu können.

Der Künstlergruppe gehören Sabine Auerswald, Margret Fischer, Jutta Gigler, Joachim Falkowski, Peter Sokol und Barbara Bock an. Hilfreich bei der Vernissage war die Erläuterung der Künstler, die bei der Interpretation der werke hilfreich den Betrachtern zur Seite standen – sie brachten die berühmte Helligkeit in das Dunkle beziehungsweise das Bunte.

Die aktuelle Ausstellung zeigt 33 Kunstwerke, Objekte und Gemälde. Das ganzheitliche Thema „Mit Leib und Seele“ lässt die Besucher fragen, wo sind die Leiber, die Körper, wo stecken die Seelen? „Ganz bewusst ist dieses Thema ausgewählt worden“, erklärte Ingrid Federlin, Dozentin am „Katholischen Bildungsforum“ in der Holzstraße, „weil es in unserem Haus sowohl um das Wohl des Körpers als auch um das Wohl der Seele geht.“

Das fange bei den Kochkursen an und gehe über die Ernährungsberatung bis hin zu sportlichen Aktivitäten. Sabine Auerswald zeigt Assemblagen, das sind auf Karten in Postkartengröße aufgeklebte Gegenstände. Margret Fischer versucht Menschen in ihren alltäglichen Befindlichkeiten, in Alltags- und Freizeitsituationen, wahrzunehmen. Jutta Gigler, neben Tanja Bürger eine der Organisatorinnen der Gemeinschaftsausstellung, betont die Spiritualität im menschlichen Leben. Beeindruckend wirkt der schwebende Frauenkörper über einer zweiköpfigen Schlange.

Peter Sokol zeigt kleinformatige Federzeichnungen, wie das Gemälde eines brennenden Baumstumpfs mit dem Titel „Verbrannte Seele“, das ausgerechnet über einem Feuermelder platziert ist. Barbara Bock präsentiert – der Papierstadt Düren angemessen – Aquarelle auf Büttenpapier. Großformatig sind die vier Ölgemälde von Joachim Falkowski, die in ihrer Farbgebung schon nahezu monochrom zu bezeichnen sind, auf denen er Eindrücke eines Besuchs in der Lagunenstadt Venedig spiegelt. Während der Eröffnung improvisierte Daniel Stock besinnliche Weisen auf seiner Gitarre.

Eröffnet wurde die Vernissage von Agi Beck vom Katholischen Bildungsforum. Zu sehen sind die Werke noch bis zum 26. Juni 2015, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr.

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