Ausgiebiges Feiern: Neues Dürener Prinzenpaar proklamiert

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Ein strahlendes Prinzenpaar: Wimar I. und Ute I. wurden am Freitagabend im Haus der Stadt proklamiert. Foto: Abels
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Ein strahlendes Prinzenpaar: Wimar I. und Ute I. wurden am Freitagabend im Haus der Stadt proklamiert. Foto: Abels
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Ein strahlendes Prinzenpaar: Wimar I. und Ute I. wurden am Freitagabend im Haus der Stadt proklamiert. Foto: Abels

Düren. Einen Rekord hat das neue Dürener Prinzenpaar bereits gebrochen: So ausgiebig wie Wimar I. und Ute I. (Wysluch) zelebrierte noch kein Dürener Prinzenpaar seinen Einzug zur Proklamation ins festlich geschmückte Haus der Stadt.

Nach mehr als 30 Minuten und gefühlten 40 Schleifen des „Schmucken Prinzen“ - so manchem Musiker der Birkesdorfer Schlossberggarde glühten bereits die Wangen - hatte vor allem Wimar I. endlich jeden Gast im voll besetzten „Wohnzimmer des Festkomitees“ (Präsident Peter Schmitz) begrüßt, gedrückt oder gebützt.

Angesichts der kurzen Session 2015/2016, die bereits am 7. Februar mit dem Orchideensonntagszug ihren Höhepunkt erreicht, wollte das neue Prinzenpaar offenbar keine Zeit verlieren. „Man merkt, dass der neue Prinz Handwerker ist, die rechnen in Stunden ab“, leitete Bürgermeister Paul Larue die Inthronisierung ein, bei der er die Tollitäten - Herkunft, Beruf und Hobbies - wie immer in einer gekonnt gereimten Rede „op Dürener Platt“ vorstellte.

Und wie immer durfte dabei natürlich auch ein Liedchen nicht fehlen: Diesmal hatte Larue den Refrain des Ohrwurms „Rut sin de Ruse“ umgetextet in „Huch, huch, huch - huch flüch d'r Flieger“ in Anspielung an die große Leidenschaft der neuen Tollität, der seit 2009 Pilot ist.

„Ein Prinzenpaar, das über unsere Stadt fliegt, hatten wir noch nie“, freute sich Larue. Das gilt auch für den Hofstaat aus den Reihen der Heimatgesellschaft des neuen Prinzenpaars, den „Närrischen Norddürenern“. Die Adjutanten und Hofdamen marschierten als Flugbegleiter und Stewardessen mit heliumgefüllten Flugzeugballons auf.

„Schön das dieses Kabinenpersonal nicht streikt“, witzelte Larue in Anspielung auf den Arbeitskampf bei der Lufthansa, um wenig später dem Prinz das Zepter und Kette zu überreichen, der Prinzessin den traditionellen Fächer. Und dem Bürgermeister war es vorbehalten, das erste „Alaaf“ des Abends anzustimmen.

Das hatte Festkomitee-Präsident Peter Schmitz in den 67 Minuten zuvor, beim Einzug der 22 Dürener Gesellschaften und selbst bei der Begrüßung der neuen Tollitäten, schlichtweg vergessen. Dem neuen Prinzenpaar war das egal.

Wimar I. und Ute I. stimmten ihr von Stephan Heimbach getextetes Prinzenlied an, das - wie könnte es anders sein - auch fliegerisch angehaucht ist: „Mir hevven aff und singe Düren Alaaf“ wird es bis Aschermittwoch bei den Auftritten der Beiden heißen, zur Melodie des „Village-People“-Evergreens „YMCA“. Höhepunkt im weiteren Verlauf der Proklamation war der Auftritt der Kölner Spitzengruppe „De Räuber“.

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