Düren - Ausgezeichnetes Engagement belohnt

Ausgezeichnetes Engagement belohnt

Von: Christoph Hahn
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Hans-Otto von Danwitz (hinten rechts) und Ludwig Saurbier (2.v.r.) gratulierten: Den Preis „Weggemeinschaft international” nahmen Vertreter von Langerweher und Dürener Initiativen entgegen.

Düren. Die große weite Welt fängt für sie noch in Sichtweite des eigenen Kirchturms an - und reicht bis in die Tiefen Afrikas: Katholiken aus Düren und Langerwehe pflegen seit Jahren schon weit reichende Kontakte mit Partnern in den Weiten des Schwarzen Erdteils.

Ihr Engagement wurde jetzt belohnt - mit dem Preis „Weggemeinschaft international”, der von der Region Düren im Bistum Aachen und dem Förderverein Caritas und Seelsorge St. Marien Düren verliehen wird.

In einer Feierstunde wurden nun die Preisträger dieses Jahres geehrt: Jeweils 500 Euro und eine Ehrenurkunde gehen an einen anderen Förderverein von St. Marien, den für Entwicklung und Frieden, und an den Eine-Welt-Arbeitskreis von St. Martin in Langerwehe.

Große Hilfe in Tansania

Von dort aus pflegen Irene und Walter Mörsch sowie ihre Mitstreiter schon seit 25 Jahren den Kontakt mit Susemarie Gross. In Langerwehe geboren, knüpft die mittlerweile mehr als 80 Jahre alte Dame in der tansanischen Diözese Njombe mannigfach Netzwerke. Zu ihren wichtigsten Projekten, die von Deutschland aus tatkräftig unterstützt werden, gehört unter anderem der Aufbau einer Schule für Mädchen.

Karl-Heinz Jannes vom Dürener Förderverein und dessen weitere Mitglieder stehen seit 1985 den Menschen aus dem Dorf Mawanga zur Seite, das gleichfalls zum Bistum Njombe gehört. Dort haben die Aktiven unter anderem für den Aufbau einer Trinkwasser-Versorgung, den Aufbau eines Gesundheitszentrums und die Errichtung eines Wasserkraftwerks gesorgt. Dabei war ihnen wie im Übrigen auch den Langerwehern eines wichtig: einerseits die Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern, andererseits durch regelmäßige Besuche die menschliche Seite des Austauschs, die Begegnung, nicht zu vergessen.

Beiden Initiativen stellten bei der Verleihung im Büro der Regionaldekane Redner das denkbar beste Zeugnis aus. So bezeichnete Ludwig Saurbier (Förderverein St. Marien für Caritas und Seelsorge) als Sinn des Preises „das Anerkennen, Deutlichmachen und Unterstützen internationaler Partnerschaft im Zeichen der Weggemeinschaft”.

Die früheren Preisträger

Die „Arbeit für Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind”, betonte Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz. Darüber hinaus vergaß er nicht, die früheren Preisträger zu nennen, zu denen beispielsweise die Anne-Frank-Gesamtschule in Mariaweiler (2008) für ihre Sambia-Initiative, das Dürener Kinderheim St. Josef (2006) für sein „Patenprojekt Indien” und der Birkesdorfer Eine-Welt-Arbeitskreis (2004) zählen. Eines freute den Seelsorger ganz besonders: „Das ist schon das zwölfte Mal, dass ich diesen Preis verleihen darf.”
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