Ausbau der K36 kann beginnen

Von: sj
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Die Bezirksregierung hat bei einer Prüfung für den Ausbau der Kreisstraße 36 zwischen Vossenack und Simonskall „keine Mängel“ festgestellt. Foto: Stephan Johnen

Vossenack/Simonskall. Der Weg für den Ausbau der Kreisstraße 36 zwischen Vossenack und Simonskall ist frei. Die Bezirksregierung Köln teilt die Einschätzung des Kreises Düren, dass für den Neubau der Straße und eine Verbreiterung im Bereich der Serpentinen auf durchgehend sechs Meter keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig war.

„Im Ergebnis konnten keine Mängel festgestellt werden, die eine rechtliche Beanstandung rechtfertigen“, sagte Oliver Moritz, Sprecher der Bezirksregierung am Freitag unserer Zeitung. Den Rodungsarbeiten stünde nichts mehr im Wege. Umweltverbände hatten sich beim NRW-Umweltministerium über das Straßenbauprojekt beschwert. Sie befürchten „erhebliche Eingriffe“ in die Natur. Zusätzlich gab es anonyme Beschwerden über das Vorhaben, die an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und verschiedene Minister geschickt worden sind. Nach den Beschwerden der Umweltverbände hatte die Bezirksregierung das Verfahren noch einmal überprüft.

„Wir werden nun die Planungen weiter verfolgen und die Aufträge zeitnah vergeben“, sagte Kreisdezernent Hans Martin Steins. Die Rechtsauffassung des Kreises sei von der Bezirksregierung bestätigt worden, nun könne mit den Baumfällarbeiten begonnen werden. „Im Frühjahr beginnen wir dann mit dem Straßenbau“, sagte Steins. Etwa acht Monate werde die K36 gesperrt werden, davon fünf Monate das Serpentinen-Teilstück, drei Monate das Stück im Kalltal. „Wenn die Planungen stehen, werden wir alle Anwohner und die Öffentlichkeit informieren.“

Heinrich Hempsch (CDU), Vorsitzender des Kreis-Bauausschusses, ruft in einer Stellungnahme in Erinnerung, dass dieses Projekt mit breiter Mehrheit in den politischen Gremien beschlossen worden war. Die Straße sei in einem schlechten Zustand, es bestehe eine Verkehrsgefährdung.

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