Ausbau der deutsch-türkischen Zusammenarbeit erwünscht

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Der neu gewählte Vorstand der Ditib iürkisch-islamischen Gemeinde zu Düren erzählte Bürgermeister Paul Larue von den Plänen für die nächsten drei Jahre.

Düren. Bei einem Gespräch des neu gewählten Vorstands der Ditib türkisch-islamischen Gemeinde Düren mit Bürgermeister Paul Larue war auf beiden Seiten der Wunsch nach Fortführung und Ausbau der guten bisherigen Zusammenarbeit das zentrale Anliegen.

„Der Vorstand ist weiblicher geworden und jünger“, stellte Bürgermeister Paul Larue bei der Begrüßung fest. Erstmalig sind drei Frauen dabei. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Atila Balikci gewählt. Sükriye Kanli wurde stellvertretende Vorsitzende und Hamit Duran stellvertretender Vorsitzender, Mustafa Balikci Sekretär und Necdet Cebeci Buchhalter.

Atila Balikci erläuterte, dass der Verein eine neue Satzung habe, nach der die Vorsitzenden der Frauengruppe, Leyla Hot, als Frauenbeauftragte, der Vorsitzende der Elterngruppe, Mansur Kilic, als Elternbeauftragter und die Vorsitzende der Jugendgruppe, Duygu Seker, als Jugendbeauftragte automatisch im Vorstand sind. Osman Karaduman wurde als Beisitzer gewählt.

Von dem durch die Wahl erfolgten Generationswechsel erhofft man sich neue Ideen und frischen-Schwung und rückt die Jugendarbeit als Schwerpunkt noch mehr in den Fokus. „Die Erwartungen sind hoch“, sagte Atila Balikci. „Der Vorstand wurde für drei Jahre gewählt. Wir hoffen, dass wir dann alles verwirklicht haben.“

Zu den Plänen gehört neben der Beteiligung an Festen und deren Mitgestaltung, wie etwa Nordstadtfest oder der Ramadan-Abend, auch die Vorbereitung von Seminaren für die aktive Jugendgruppe, zum Beispiel zum Thema Ausbildungsplätze oder Drogenberatung.

Das Konzert

Bürgermeister Larue begrüßte den Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit und schlug vor, diese auch auf dem Gebiet von Kulturveranstaltungen in Kooperation mit dem Generalskonsulat zu vertiefen. Der neue Vorstand plant ein Konzert mit türkischer Musik im Haus der Stadt. „Das führt die Menschen zusammen“, sagte Larue.

Der Bürgermeister regte auch eine Vertiefung der Beziehungen zu Karadeniz Ereli an, der türkischen Partnerstadt, zum Beispiel mit einem Schulaustausch und mit intensiverer Einbindung in das Stadtfest, und baut dabei auf die Hilfe des Vorstands.

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