Birkesdorf - Aus der Steinzeit ins Zeitalter der Hochtechnologie

Aus der Steinzeit ins Zeitalter der Hochtechnologie

Von: Bruno Elberfeld
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Die Schüler bezogen jetzt die neue Bürgewaldschule in Birkesdorf, die ihnen offensichtlich sehr gut gefällt. Foto: Elberfeld

Birkesdorf. Die große Eröffnungsfeier wird es Anfang des kommenden Jahres geben. Doch der Umzug ist schon vollzogen: Die Bürgewaldschüler sind am Mittwoch erstmals zum Unterricht im Neubau in Birkesdorf zusammengekommen.

Und dabei sah man überall nur strahlende Gesichter. Schüler standen alleine oder mit ihren Eltern auf dem Schulhof, lachten, fühlten sich offenbar wohl. Ein älterer Schüler schien rundum zufrieden: „Hier kann man ja direkt drin wohnen!” Auch die Mütter waren glücklich. „Die Schule ist mir sympathisch”, sagte eine Mutter, „denn sie ist optisch toll und überall riecht es nach Sauberkeit!” Hausmeister Peter-Josef Spilles schwebte mit einigen Handwerkern durch die hellen Flure.

Sein größter Wunsch ist es, dass hier in dem neuen Gebäude „eine gute Gemeinschaft entsteht”. Auch Bettina Küpper, Konrektorin und derzeitige Schulleiterin der Förderschule, die in diesen Tagen auf 15 Jahre zurückblickt, ist sehr zufrieden, obwohl der Abschied von dem maroden, engen Gebäude in Arnoldsweiler mit etwas Wehmut verbunden war. Vermissen wird Bettina Küpper nicht die Toiletten, die in starken Frostnächten zufroren, nicht die „klopfende” Heizung und nicht die vielen anderen unzumutbaren Zustände in Arnoldsweiler.

„Wir kommen heute direkt aus der Steinzeit ins Zeitalter der Hochtechnologie”, verkündete sie am Mittwoch. Dass noch nicht alles fertig ist, sieht sie auch als eine Chance für eine intensive Mitgestaltung an, denn „Ziele muss man auch weiter haben”. Auf das Verständnis der Bürgewaldschule, Förderschule des Schulverbandes Düren-Niederzier-Merzenich mit dem Förderschwerpunkt Lernen, weist das neue Logo „Schule in Bewegung in einem offenen Schutzraum” hin.

Schon von außen präsentieren sich die neuen Gebäude in Birkesdorf als eine großzügige Anlage. Ein für etwa 120 Schüler angemessen großer Schulhof, auf dem noch Spielgeräte fehlen. Ein Kleinspielfeld und eine Turnhalle animieren zur Bewegung. Neben den Klassenräumen liegen separate Gruppenräume, viele Fachräume für Naturwissenschaften, Textilgestalten und Werken sind für die Bürgewaldschule eine Neuerung. Fehlen darf auch nicht der PC-Raum. Zum Entspannen in kleinen Gruppen lädt ein Psychomotorik-Raum ein. Moderne Geräte in der Lehrküche sehen ihrem ersten Einsatz entgegen.

Daneben ein separater Speiseraum, der im Hinblick auf einen zukünftigen Ganztagsbetrieb auch als Mensa genutzt werden kann. Zurzeit laufen an drei Nachmittagen Arbeitsgemeinschaften. Die Schüler bekochen sich selbst, was den Schulträger aus verständlichen Gründen sehr freut. In einem Betreuungsraum können die Kinder zwischen 8 und 13 Uhr Aufgaben machen oder auch spielen.

Beim Betreten der großen Schulaula entfuhr Bettina Küpper am Mittwoch ein begeistertes „Schauen Sie, da geht einem wirklich das Herz auf”. Recht hat sie, denn die Bürgewaldschule 2009 erlebt in ihrem neuen Domizil ein Wintermärchen.
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