Düren - Aus dem Trampelpfad wird ein echter Weg

Aus dem Trampelpfad wird ein echter Weg

Von: sps
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Das erste Loch ist gebuddelt für die Fußweg-Verbindung zwischen der Eisenbahnstraße und der Meckerstraße. In der Nähe der Joachimskirche (im Hintergrund) soll der Weg auf die Meckerstraße treffen. Foto: Schröder

Düren. „Endlich müssen wir nicht mehr in Gummistiefeln durch den Matsch laufen”: Aylin Arzuman und Latife Polat von der Bewohnergruppe Eisenbahnstraße freuen sich schon auf einen Weg, der nun nach langer Vorbereitung Gestalt annehmen soll.

Von der Eisenbahnstraße aus soll eine Verbindung zur Meckerstraße führen. Für die Bewohner der Eisenbahnstraße, die ihre Kinder in die Tagesstätten in die Nordstadt bringen wollen, gehört der kilometerlange Umweg über die Josef-Schregel-Straße und die Alte Jülicher Straße in einigen Monaten der Vergangenheit an.

Vorarbeiten der Bewohnergruppe

Beim ersten Spatenstich, den Bürgermeister Paul Larue im Kreise der Kinder aus den Tagesstätten St. Joachim, Villa Winzig und Lollypop tat, lobte er die Vorarbeiten, die die Bewohnergruppe Eisenbahnstraße im Rahmen des Projekts Soziale Stadtentwicklung Nord-Düren geleistet hatte.

Bei trockenem Wetter ist der bisherige Trampelpfad über den gleich hinter den Häusern an der Eisenbahnstraße liegenden Bolzplatz eine beliebte Abkürzung. Für die Bewohner und für die Mitarbeiter und Besucher der Rheinischen Kliniken, die damit schneller den Bahnhof erreichen. Bei Nässe und im Winter ist der Trampelpfad allerdings kaum nutzbar.

Jetzt wird ein befestigter Weg entlang des Bolzplatzes angelegt und beleuchtet. Zur Ausleuchtung sind fünf Laternen vorgesehen. Bürgermeister Larue appellierte an den Dürener Bauverein als Besitzer der Wohnanlage auf seinem Grundstück gute Zugangsvoraussetzungen zu dem neuen Weg zu schaffen. „Der Bauverein sollte aber dafür nicht die Miete erhöhen”, merkte ein Anwohner an.

Als Gesamtkosten für den Weg entlang des Bolzplatzes einschließlich Beleuchtung sind 63500 Euro veranschlagt. Zu diesen Kosten erhält die Stadt aus dem Landesprogramm „Soziale Stadt NRW” einen Zuschuss von 80 Prozent. Der Zuschussbescheid liegt bereits vor. Jetzt wird der Baubeginn erwartet.
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